Der Stamm der Lintforter Zweitligamannschaft bleibt auch in der kommenden Saison im Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein. unten, von links: Dana Gruner, Julia Faßbender, Laura Graef, Prudence Kinlend, Lena Heimes. Oben, von links: Maxime Drent, Jule Samplonius, Trainerin Bettina Grenz-Klein, Jana Willing, Pia Kühn (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Die Personalplanungen für die kommende Saison laufen beim Zweitligisten TuS Lintfort auf Hochtouren. „Wie so oft, ist auch dieses Mal ein Umbau nötig. Wir wollen uns für die kommende Saison gut aufstellen, in der bekanntlich mindestens vier Teams direkt absteigen werden“, gibt Ulrich Klein, sportlicher Leiter beim TuS Lintfort, Auskunft über die laufenden Planungen.

Weiterhin für Lintfort spielen Laura Graef, Maxime Drent, Jule Samplonius, Dana Gruner, Lena Heimes, Prudence Kinlend, Pia Kühn, Julia Faßbender und Jana Willing. „Das ist der Kern der Mannschaft, der aktuell eine richtig gute Rückrunde spielt, in der wir mit bisher 16-4 Punkten die erfolgreichste Mannschaft der 2. Liga stellen. Damit sind wir schon mal gut aufgestellt“, findet Ulrich Klein.

Fest stehen aber auch einige Abgänge, so dass die Mannschaft neu durchgemischt wird. „Das ist auch eine Chance, sich für die schwierige nächste Saison anders aufzustellen und auf junge, hungrige Spielerinnen zu bauen, die den Sprung in die 2. Liga wagen wollen“, findet Klein.

Neben den bereits feststehenden Abgängen von Mariel Wulf zur PSV Recklinghausen, Henriette Clauberg zum Bergischen HC sowie von Pam Korsten und Alexandra Humpert zum VfL Oldenburg, wird auch Jonna Schaube (TSV Nord Harrislee ) den Verein verlassen. Jana Nordberg konnte aufgrund ihrer langwierigen Erkrankung kein einziges Spiel für Lintfort bestreiten und wird beim BVB Dortmund in der 3. Liga einen Neuanfang wagen. Leonie Schmidhuber war schon im Februar zu ihrem Stammverein PSV Recklinghausen zurückgekehrt.

Bereits feststehende Zugänge sind Norah Kothen (Tor, kommt aus der A-Jugend von Borussia Dortmund) und Sophia Bücker (BVB 2). „Mit einer Kreisläuferin und einer weiteren Rechtsaußen sind wir uns schon einig, da müssen nur noch Formalitäten geklärt werden. Gesucht wird aktuell noch die ein oder andere Alternative. Aber da sind wir gut unterwegs“, sieht Klein die Situation entspannt.

„Die vielen  Wechsel gehören in der 2. Bundesliga einfach dazu und wir freuen uns ja auch, wenn wir Spielerinnen an die 1. Liga abgeben. Das bestätigt ja unsere gute Arbeit“, erklärt Ulrich Klein die Veränderungen.

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