Bei der Übergabe der Experimentierboxen: (v. l. n. r.) Thomas Chrobok (Koordination zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen), Dipl.-Ing. Christoph Hohoff (Strategische Gesamtkoordination zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen), Carsten Blum (Fachbereichsleitung Jugendamt Essen), Elisabeth Voßenberger (Leitung Städtische Kindertagesstätte und Familienzentrum Kämpenstraße) sowie Dr. Sascha Schacht (Geschäftsführer EUV) mit Vorschulkindern der Kita Kämpenstraße (Foto: © FOM/Tim Stender)
Anzeige

Essen. Der Essener Unternehmensverband (EUV), dessen Kooperationspartnerin die FOM Hochschule ist, finanziert erneut Experimentierboxen für Kindertagesstätten (Kitas) und ermöglicht weitere frühkindliche Förderung im Bereich Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik – kurz: MINT.

Über 100 Essener Kindertagesstätten nehmen seit 2012 an der Bildungsinitiative KidsgoMINT teil. Kinder im letzten Kitajahr bekommen dabei einen ersten praktischen Einblick in naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge. Sie werden altersgerecht angeleitet und beim Entdecken und Forschen begleitet. Basis des Konzeptes sind Experimentierboxen sowie Leitfäden zu deren Nutzung und zum Verständnis der Versuche. Seminare führen die Erzieherinnen und Erzieher in die Verwendung der Experimentierboxen ein. Initiiert wurde KidsgoMINT von der Stadt Essen, der Universität Duisburg-Essen, der FOM Hochschule und dem zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen.

Die erste finanzielle Förderung erfolgte durch den Essener Unternehmensverband e. V. (EUV), der nun erneut die Ausstattung von drei Kitas unterstützt.

Fünfzig Kitas unter der Trägerschaft des Jugendamtes der Stadt Essen nutzen bereits KidsgoMINT-Experimentierboxen. „Wecken wir schon früh die natürliche kindliche Neugier für den MINT-Bereich und begleiten die Kleinsten beim Entdecken, Forschen und Lernen, legen wir den Grundstein für gute Bildungschancen und ein spannendes späteres Berufsfeld“, erklärt Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des EUV, bei der Übergabe im städtischen Familienzentrum Kita Kämpenstraße. Auch die städtische Kindertagesstätte Helen-Keller-Str. 8 und die städtische Kindertagesstätte und Familienzentrum Lysegang beteiligen sich an der Initiative.

„Schon Kita-Kinder haben einen ganz natürlichen Forscherdrang. Genau da setzt die Initiative von KidsgoMINT als gemeinsame Idee vom zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und dem Essener Jugendamt an. Den Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Themenbereichen garantiert dabei eine eigens dafür entwickelte Experimentierbox zu unterschiedlichen Themenbereichen. Unser Ziel ist dabei, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft zu verbessern. Denn Kitas gehören zu den ersten Bildungseinrichtungen, und bilden den Grundstein für den weiteren Forscherdrang von Kindern und den gilt es zu fördern”, erläutert Carsten Blum, Fachbereichsleiter des Jugendamtes.

Christoph Hohoff, Gesamtkoordinator des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen, war ebenfalls vor Ort: „Wir danken dem EUV für die großzügige Förderung unserer gemeinsamen überaus erfolgreichen Initiative in Essen! Das zdi-Netzwerk lebt vom nachhaltigen Engagement seiner vielen Partnerinnen und Partner, der EUV hat dabei von Beginn an eine Vorreiterrolle eingenommen.“

Beitrag drucken
Anzeigen