(Foto: Stadtsportbund Duisburg e.V. )
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Duisburg. Mitmachen statt nur bummeln. Der Aktionstag „Duisburg bewegt sich“ machte den Samstag in der Innenstadt zu einem Sportfest. Mehr als 10.000 Teilnehmende probierten Sportarten und Disziplinen aus. 35 Vereine mit ihren Ständen entlang der Königstraße ermunterten sie dazu. Die Sportstadt Duisburg zeigt sich in ihrer ganzen Vielfalt.

Da ging echt viel und tatsächlich noch mehr: Von A wie American Football bis W wie Wrestling konnten Sportfreundinnen und Sportfreunde sowie solche, die es noch werden wollten, ihr Talent testen oder einfach nur Spaß haben. Das Wort „Laufkundschaft“ interpretierte sich in der City am Samstag von 11 bis 18 Uhr bei bestem Wetter neu.

Der Vorsitzende des veranstaltenden Stadtsportbunds Duisburg, Joachim Goßow, begrüßte auf der Bühne gemeinsam mit Moderator Bülent Aksen die Gäste. Joachim Goßow dankte den Vereinen für ihre Bereitschaft, die Einkaufsstraße in eine Sportmeile zu verwandeln. „Es ist schön, wieder hier im Herzen der Stadt sein zu können und zum zweiten Mal nach der Corona-Pause aktiv zu zeigen, welche Möglichkeiten unsere Vereine bieten“, sagte Joachim Goßow.

Von American Football bis Wrestling

Er lud vor allem die Kinder ein, sich auszuprobieren und dabei vielleicht ihren neuen Lieblingssport zu entdecken. Denn zwischen American Football und Wrestling ließ sich auch mehr über Fechten, Selbstverteidigung, Cheerleading, Budo, Hockey, Floorball, Segelfliegen oder Wasserball erfahren. Erste kleine Trainingseinheiten machten Lust aufs Wiederkommen, dann aber im Verein. Welche Regeln gelten beim Unterwasser-Rugby? Auch das ließ sich am Samstag leicht herausfinden.

Was alles geht, wenn der Sport zur Leidenschaft wird, das konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Bühne sehen: Die Fliegende Homberger hatten ihren artistischen Auftritt. Die MSV-Turnerinnen präsentierten tanzend Zumba, der FC Rumeln-Kaldenhausen zeigte, wie elegant es sich bei Tai Chi Übungen entspannt. Viele weitere Vereine nutzten die Fläche, ihren Sport in Perfektion zu demonstrieren. Die Fallschirmstaffel des Sportlandes NRW führte unter großen Beifall vor Augen: Manchmal fallen Meister doch vom Himmel.

Uwe Busch: Aufwärtstrend im Vereinssport

Uwe Busch, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes, zog eine ausgesprochen positive Bilanz des Aktionstages. „Es ist kein Geheimnis, die Pandemie hat unsere Vereine Mitglieder gekostet und sie lange in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Wir sehen jetzt, dass es wieder bergauf geht und der Zuspruch wächst. Unser Aktionstag trägt dazu bei. Denn wir rücken die Vielfalt des Sports in unserer Stadt wieder ins Bewusstsein. Es ist immer schön zu sehen, wenn jemand an einem Stand stehen bleibt und auf einmal neugierig wird, eine bestimme Disziplin kennenzulernen.“

Entscheidend für den Erfolg von „Duisburg bewegt sich“ sei: „Wir gehen dahin, wo die Menschen sind und wir machen es ihnen leicht, sich auszuprobieren und dabei festzustellen, dass Sport im Verein mehr Freude macht.“

Joachim Goßow dankte während seiner Eröffnungsrede gemeinsam den Sponsoren des Aktionstages. „Viele Vereine sind auf Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. Das gilt nicht nur für den Leistungsbereich, das gilt ebenso für einen Breitensporttag, wie wir ihn heute erleben.“ Bülent Aksen übernahm es, die Namen der Sponsoren zu nennen: Sparkasse Duisburg, König-Brauerei, Rheinfels-Quellen, Sinalco, Volksbank Rhein – Ruhr, GEBAG, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der Bergischen Krankenkasse und dem Duisburg Kontor.

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