Fahrzeugübergabe bei Tölke & Fischer (v.l.): Dirk Kreischer (Dextro Energy), Bastian Hell (Tölke & Fischer) und Dominik Heyer (IHK Mittlerer Niederrhein) (Foto: IHK)
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Krefeld. Wie kann ich klimaschonende Mobilität in meinem Unternehmen umsetzen? Welche Form der Mobilität käme infrage? Und vor allem: Wie „alltagstauglich“ wäre eine solche Lösung? Für Krefelder Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich diese Fragen stellen, sind die Mobilitäts-Testwochen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein genau das Richtige. „Wir möchten Unternehmen die Möglichkeit geben, alternative Mobilitätsformen im Alltag zu testen“, sagt IHK-Mobilitätsexperte Michael Iwanowski.

Zur Verfügung stehen beispielsweise E-Nutzfahrzeuge, E-Autos, E-Roller, (E-)Lastenräder, Pedelecs oder ÖPNV-Karten. Die verschiedenen Mobilitätspakete werden in Kooperation mit der Fahrrad-Trend GmbH, Mercedes-Benz Herbrand, KREFELD BUSINESS, der Motorrad Faßbender GmbH & Co. KG, der SWK MOBIL GmbH und der Tölke & Fischer GmbH & Co. KG angeboten.

Die Erfahrungen der Teilnehmer sind durchweg positiv. So hat Dirk Kreischer, bei Dextro Energy in Krefeld für den Technischen Einkauf zuständig, in seinem Betrieb ein E-Fahrzeug von Tölke & Fischer getestet. „Die Testwochen sind eine gute Möglichkeit, sich an diese Thematik heranführen zu lassen“, so Kreischer, dessen Fazit nach einer Testwoche gemischt ausfällt: „Ein solches Fahrzeug würde ich in Zukunft gerne fahren wollen. Auch die Kollegen, die sich dieses Fahrzeug einmal näher angeschaut haben, sind positiv gestimmt und wären interessiert.“ Allerdings fehle es im beruflichen wie im privaten Umfeld an Lademöglichkeiten. Dazu komme der immer noch sehr hohe Preis von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Benzin- oder Diesel-Fahrzeugen.

Positiver gestimmt ist Andreas C. Theil. Der Geschäftsführer des Meerbuscher Start-ups AdaptVerticalMills, das sich mit vertikaler Wind- und Wasserkraft befasst, hatte die Testwoche genutzt, um einen elektrischen Sprinter von Mercedes-Benz Herbrand auszuprobieren. „Unsere Erfahrung zeigt, dass der Aspekt der kurzen Reichweite von Elektrofahrzeugen zumeist überbewertet wird“, sagt Theil. „Mit einem täglichen Aktionsradius von etwa 60 bis 80 Kilometern ist der Aufwand für das nächtliche Laden des Fahrzeugs gering.“ Angenehm fiel Theil das quasi lautlose Gleiten des E-Sprinters auf und dass bei vorausschauendem Fahren durch die Rekuperation ein Betätigen der Bremse nur noch selten erforderlich ist. Sein Fazit: „Der lokale Einsatz eines elektrischen Transportfahrzeugs ist ökologisch sinnvoll und komfortabel.“

Das hört Sven Ingenpaß, Marketing-Leiter von Mercedes-Benz Herbrand, gerne: „Wir freuen uns, Partner der Mobilitäts-Testwochen Krefeld zu sein. Wir möchten Elektromobilität erlebbar machen, denn für uns sind Fahrzeuge nicht nur ein Mittel zur Fortbewegung, sondern Wegbereiter einer nachhaltigen Zukunft.“ Christian Rauen, Marketingleiter der Tölke & Fischer Gruppe, stimmt dem zu: „Die Mobilitäts-Testwochen der IHK leisten einen Beitrag zur Mobilitätswende, die wir gerne als Kooperationspartner unterstützen. Jeder Kilometer, den wir bewusst gestalten, ist ein Schritt in Richtung eines grüneren Morgen.“

Noch bis zum 30. November können sich interessierte Unternehmen bei der IHK melden. Michael Iwanowski ist zu erreichen unter Tel. 02151 635-362 (E-Mail: michael.iwanowski@mittlerer-niederrhein.ihk.de). Weitere Infos gibt es auch unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/26240

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