Die Gemeinde St. Michael in Dormagen hat die internationale Versandaktion vorbereitet (Foto: Gemeinde St. Michael)
Anzeigen

Dormagen. Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat in seiner letzten Erklärung von dem „Schrei der Armen“ gesprochen, der im Heiligen Land nun nach den Wochen des Krieges wieder laut erschallt. Vor diesem Hintergrund erhält die Weih­nachts­aktion der Jerusalemer Benediktiner­abtei Dormitio eine zusätzliche Bedeutung. „Denn das Kind von Bethlehem, der Neuge­borene der Heiligen Nacht, hat auch heute noch viele Geschwister in Bethlehem.“ so Pater Matthias OSB.

Wie in den vergangenen Jahren sollen die Spenden, die im Rahmen der Aktion „Ich trage Deinen Namen nach Bethlehem“ gesammelt werden, vor allem sozialen Projekten und Einrichtungen in Bethlehem zugute­kommen. Die Aktion wird auch in diesem Jahr von der Kirchen­gemeinde St. Michael in Dormagen unter­stützt. Dazu hat ein Team von engagierten Helfern um Diakon Ronald Brings die inter­nationale Versandaktion vorbereitet und eine große Zahl an Flyern sowie Postern in Briefen und Päckchen an Unterstützer im europäischen Sprachraum versendet.

Weihnachten 2022 wurden 83.858 Namen von den Benediktiner­mönchen und zahlreichen Pilgern in der Heiligen Nacht von der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem nach Bethlehem in die Basilika der Geburtsstadt Jesu Christi getragen. Trotz des Kriegs und der damit ver­bundenen Risiken, wollen die Mönche dies auch in diesem Jahr ermöglichen. Sie möchten damit, ein klares Zeichen für Versöhnung und Hoffnung setzen.

Interessierte können in den nächsten Wochen die Namen all derer, die diese Aktion unterstützen und zu Weihnachten mit ihren Anliegen in Bethlehem sein wollen, den Mönchen über die Internetseite zukommen lassen: www.dormitio.net/abtei/weihnachtsaktion.

Beitrag drucken
Anzeige