Symbolbild und Plakat (Quelle: Deutscher Feuerwehrverband)
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Mönchengladbach. Heute, der 11.2. ist Tag des Notrufs. Europaweit für 500 Millionen Menschen steht die 112 für schnelle, zuverlässige Hilfe. Ein guter Anlass, um sich wieder an diese wichtige kostenfreie Rufnummer zu erinnern! Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!

In Mönchengladbach läuft der Notruf 112 in der Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz auf. Im vergangenen Jahr erreichten die Leitstelle rund 82.0000 Notrufe. Hinzu kommen unzählige Anrufe über andere Rufnummern der Leitstelle. Insgesamt waren es im Jahr 2023 über 213.000 Anrufe. Daraus resultierten zahlreiche Einsätze im Rettungsdienst, Krankentransport, beim Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung. Damit ein eingehender Notruf schnell und professionell abgearbeitet werden kann, versehen je nach Tageszeit und Anrufaufkommen bis zu 5 Disponentinnen und Disponenten ihren Dienst in der Leitstelle. Alle verfügen neben der Rettungsdienstausbildung auch über weitere Qualifikationen im Bereich der Feuerwehr und besondere Fortbildungen für die Tätigkeit in der Leitstelle. Damit die Hilfe schnellstmöglich alarmiert werden kann, sind die Mitarbeitenden der Leitstelle natürlich auf wichtige Informationen angewiesen. “Notruf der Feuerwehr – WO genau ist der Notfallort?” Das ist der erste Satz, den der Anrufer bei einem Notruf hört. Im besten Falle Nennung von Ort, Straße und Hausnummer – Je genauer die Ortsangabe, desto schneller kann geholfen werden. Alle weiteren Details zum Notfall werden im Anschluss strukturiert durch die Disponentinnen und Disponenten der Leitstelle gefragt. Nach der Abfrage wird die notwendige Hilfe von einer der Rettungswachen und/oder Freiwilligen Feuerwehren bzw. der Berufsfeuerwehr zum Einsatzort entsandt. Der 112-Tag jeweils am 11. Februar will den kostenfreien Notruf bekannter machen. Weitere Informationen zum Notruf stehen unter https://www.feuerwehrverband.de/kampagnen/notruf/ zur Verfügung.

Menschen, die nicht oder nicht gut telefonieren können, weil sie zum Beispiel eine Sprach- oder Hörbehinderung haben, steht die offizielle Notruf-App der Bundesländer (nora) zur Verfügung. Die Notruf-App kann von jedem genutzt werden und sie kann sehr hilfreich sein, wenn Menschen Deutsch nicht so sicher sprechen, dass sie sich am Telefon gut verständigen können. Mit nora erreichen Sie direkt die zuständigen Einsatzleitstellen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – genauso, als würden Sie die Notrufnummern 110 oder 112 anrufen. nora ist so aufgebaut, dass man auch mit geringen Sprachkenntnissen und ganz ohne zu sprechen einen Notruf mit den wichtigsten Informationen absetzen kann. Dabei helfen Symbole, klare Texte und eine intuitive Nutzerführung. Weitere Informationen zum Notruf stehen unter https://www.nora-notruf.de/de-as zur Verfügung. (ots)

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