Martin Schumacher (Foto: Senioren Union)
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Duisburg. Die Bundesregierung möchte noch diese Woche über das Gesetz zur kontrollierten Freigabe von Cannabis als Freizeitdroge im Bundestag abstimmen. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Senioren Union Duisburg, Martin Schumacher: „Durch die Lockerungen im Gesetzentwurf, wie die Verkleinerung der Konsumverbotszonen und die Verdoppelung der erlaubten Menge für den Eigenanbau, wird die Kontrolle und der Schutz vor den negativen Auswirkungen von Cannabis weiter geschwächt.“

Kritisch sieht die Senioren Union insbesondere das Signal an die jungen Menschen: „Die potenzielle Gefahr für junge Menschen unter 25 Jahren ist besonders besorgniserregend. In diesem Alter ist die Gehirnentwicklung noch nicht abgeschlossen, und zahlreiche Studien belegen die negativen Auswirkungen von Cannabis auf Gedächtnis, Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit und psychische Gesundheit. Intensiver Cannabiskonsum kann schwerwiegende Folgen wie psychotische Symptome, depressive Störungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Sucht haben“, erklärt Schumacher.

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands wurde am 20. April 1988 in Bonn als jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands gegründet. Sie gehört zu den wichtigsten Vereinigungen in Deutschland für Menschen über 60 Jahre und setzt sich für gute Politik für alle Generationen ein. Bundesvorsitzender der Senioren-Union ist der Sanitätsrat Dr. med. Fred-Holger Ludwig.

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