„Die aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und in der Therapie sind geradezu revolutionär." Prof. Dr. Volker Runde informierte die Mitglieder der Gocher CDU Senioren Union zur onkologischen Versorgung (Foto: KKLE)
Anzeigen

Goch/Kreis Kleve. Großer Andrang im Wilhelm-Anton-Hospital: Die Mitglieder der Gocher CDU Senioren Union besuchten einen informativen Vortrag von Prof. Dr. Volker Runde, Ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums und Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Der erfahrene Mediziner informierte die interessierten Zuhörer rund um onkologische Erkrankungen – von der Vorsorge über die Diagnostik bis zur Therapie.

„Die aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und in der Therapie sind geradezu revolutionär“, informierte Prof. Dr. Volker Runde. „Krebs ist immer häufiger heilbar oder er wird zu einer chronischen Erkrankung.“ In der Klinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie und Internistische Onkologie profitieren Patienten von den großen Fortschritten, die in der Krebsbehandlung in den vergangenen Jahren erzielt werden konnten.

Das Team im Wilhelm-Anton-Hospital arbeitet eng vernetzt mit Universitätskliniken und nimmt fortwährend an nationalen Studien zur Diagnose und Therapie onkologischer Erkrankungen teil. Insgesamt werden rund 2.600 Krebspatienten pro Jahr stationär in der Klinik für Innere Medizin aufgenommen. Mehr als doppelt so viele Frauen und Männer, rund 6.000 Patienten, werden ambulant behandelt. Bei den Chemotherapien liegt der Anteil der Behandlungen, die ambulant durchgeführt werden können, mittlerweile bei 80 Prozent.

Krebs zählt neben zu den am meisten gefürchteten Krankheiten. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 500.000 Menschen an einem bösartigen Tumor. Die häufigsten Krebserkrankungen sind Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs.

Wolfgang Pitz, Vorsitzender der Gocher CDU Senioren Union, zeigte sich beeindruckt von der onkologischen Versorgung im Wilhelm-Anton-Hospital. „Die Sicherung der Gesundheitsversorgung ist der Senioren Union ein wichtiges Anliegen“, betonte Pitz. „Die Veranstaltung und der informative Austausch waren eine Werbung für das Katholische Karl-Leisner-Klinikum.“

Beitrag drucken
Anzeige