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Mülheim. Die Feuerwehr Mülheim wurde heute gegen 11:00 Uhr durch das Max-Planck-Institut in Mülheim informiert, dass dort ein verdächtiger Drohbrief eingegangen sei.

Der Briefumschlag war durch Mitarbeiter gesichert worden. Der Briefumschlag wies ungewöhnliche Merkmale auf, so dass tatsächlich von einer Bedrohung ausgegangen werden musste.

Das betroffene Gebäude wurde geräumt und durch die Feuerwehr wurden in Absprache mit der Polizei umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Noch während der laufenden Maßnahmen tauchte ein zweiter Briefumschlag auf, der ebenfalls an das Max-Planck-Institut adressiert war. Schnell war klar, dass es sich um denselben Absender handeln musste. Durch einen durch die Polizei angeforderten Sprengstoff-Spürhund konnte Sprengstoff als Inhalt schnell ausgeschlossen werden. Die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Essen wurde für eine weitere Bewertung hinzugezogen, konnte aber auch keinen Gefahrstoff feststellen.

Nach knapp drei Stunden Einsatzdauer konnte endgültig Entwarnung gegeben und die Einsatzstelle wieder an das Max-Planck-Institut übergeben werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. (ots)

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