(Foto: Stadt Neuss)
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Neuss. Bürgermeister Reiner Breuer hat bei der gut besuchten Vernissage die Fotoausstellung „Neuss ist HEIMAT“ feierlich eröffnet.

Breuer begrüßte herzlich die zahlreich gekommenen Gäste im Vorraum des Ratssaales und dankte den Machern der Ausstellung. Ganz besonders bedankte sich der Bürgermeister aber bei den Menschen, die auf den 43 ausgestellten Bildern zu sehen sind: „Sie alle sind echte Nüsser!“ Es gehöre jede Menge Mut dazu, bei solch einem Projekt mitzumachen, betonte Breuer voller Respekt.

Die Dauerausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Integrations- und Kulturamtes der Stadt Neuss, zusammen mit dem Fotografen und Journalisten Daniel Brinckmann.
In Neuss leben über 40.000 Neusserinnen und Neusser, deren eigene oder biographische Wurzeln außerhalb Deutschlands liegen. Sie leben unter und mit uns als Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen. Manche betrachten Deutschland und insbesondere unsere Stadt sogar als erste Heimat, weil ihre Kinder oder sie selbst hier geboren sind und die Zukunft der Familie in unserem Land liegt.

Aus dieser Tatsache entstand die Idee der gemeinsamen Dauerausstellung von Integrations- und Kulturamt, das Heimatgefühl der Neusserinnen und Neusser mit Migrationsbiografie in den Fokus zu nehmen. Ihre Geschichten erzählen von Arbeitsmigration, Flucht, Liebe und Neuanfängen, genauso wie von alltäglichen Sorgen. Die Stadt Neuss ist dabei das Element, das alle Lebensgeschichten miteinander verbindet.
Der Fotograf und Journalist Daniel Brinckmann hat 43 Lebensgeschichten in Bild und Text eingefangen. Die Interviews dafür entstanden an Orten in Neuss, die den Portraitierten besonders wichtig sind.

Die 43 Bilder der Dauerausstellung sind auf den beiden Etagen des Integrationsamtes im Rathaus zu sehen. Ein Teil der Bilder hängt in Kopie im Kulturamt.

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