Rodion Bakum (Foto: privat)

Mülheim. „Wir sind sehr betroffen und besorgt in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation von Europipe und Salzgitter Mannesmann Grobblech“, so der Vorsitzende der SPD Mülheim an der Ruhr, Rodion Bakum.

„Erneut werden in der Vorweihnachtszeit die Beschäftigten und deren Familien von Mülheimer Traditionsunternehmen verunsichert. Die Stahl- und Rohrindustrie leidet bekanntlich seit Jahren unter den harten globalen Wettbewerbsbedingungen und der Billig-Konkurrenz aus Ländern, die an sozialen und ökologischen Standards wenig Interesse haben. Bedauerlich ist, dass die Innovationskraft der deutschen Industrieunternehmen – gerade in Hinblick auf die Vereinbarung von Umwelt/Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg – auf globalem Parkett bestraft wird.

„Global denken, lokal handeln“ – dieses Leitmotiv wollen wir, die Mülheimer SPD, bekräftigen und erwarten ungeachtet der internationalen Handelskonflikte, protektionistischen Tendenzen und zurückhaltenden Investitionen im Energiesektor von der Stadtführung, dem Unternehmerverband und der Wirtschaftsförderung – den Partnern der IG Metall in der „Stärkungsinitiative Industrie“ – den größtmöglichen Einsatz und einen engen Austausch mit den Unternehmensleitungen und Betriebsräten von Europipe und MGB.

„Wir können kommunal einen entscheidenden Beitrag leisten, um für die Unternehmen und die Beschäftigen sowie ihren Familien eine sichere Perspektive unter diesen schwierigsten wirtschaftlichen Bedingungen zu entwickeln. Konsequentes Handeln und kreatives Denken können Berge versetzen.“, schließt Bakum ab.

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