Symbolbild (Foto: Feuerwehr Düsseldorf)
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Düsseldorf. Donnerstag, 26. Dezember 2019, 16.00 Uhr, Stadtgebiet Düsseldorf:

Auch an den Weihnachtstagen standen die Frauen und Männer der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Landeshauptstadt Düsseldorf bereit, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Besuchern schnelle und professionelle Hilfe zu leisten. Insgesamt rückten die Helfer zu 17 Feuermeldungen (Vorjahr 29 Feuermeldungen) aus. Glücklicherweise zeigt die diesjährige Statistik keine größeren Brände auf, wurden überwiegend doch kleinere Brände sowie ausgelöste Brandmeldeanlagen bedient. Bei vier Einsätzen wurden die Mitarbeiter zu ausgelösten Heimrauchmeldern, die aufgrund von angebrannten Essen alarmierten, gerufen. Zwei Personen konnten dabei durch die Einsatzkräfte aus ihren Wohnungen frühzeitig gerettet werden, wovon eine Person mit dem Verdacht der Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert werden musste.

Im gleichen Zeitraum wurden die Einsatzkräfte zu 31 Technische Hilfeleistungen (Vorjahr 18 Technische Hilfeleistungen) gerufen.

Im städtischen Rettungsdienst wurden 365 Notfalleinsätze (Vorjahr 361 Notfalleinsätze) sowie 246 Krankentransporte (Vorjahr 231 Krankentransporte) von der Feuerwehrleitstelle disponiert. Bei 105 Einsätzen rückte der Notarzt zur Unterstützung aus (Vorjahr 101 Notarzteinsätze).

Neben dem Einsatzgeschehen wurden weiterhin zusätzliche Mitarbeiter für die Sicherheit der zahlreich stattfindenden Veranstaltungen an den Weihnachtstagen als Brandsicherheitswache entsendet.

Mehr Polizeieinsätze als im Vorjahr

Im Zeitraum von Dienstag, 24. Dezember 2019, 18 Uhr, bis Donnerstag, 26. Dezember 2019, 8 Uhr bewältigten die Polizeibeamtinnen und -beamten 626 Einsätze (2018: 548) an den Feiertagen im Stadtgebiet Düsseldorf. 111-mal (2018: 116) schritten sie am Heiligen Abend ein. Die Zahl der Einsätze am 1. Weihnachtstag war mit 432 deutlich höher als im vergangenen Jahr (2018: 354) und lag damit auf dem Niveau von 2017. Bis heute Morgen 8 Uhr registrierte die Einsatzleitstelle der Polizei dann noch einmal 83 Einsätze (2018: 78).

(Zum Vergleich: Die Leitstelle bearbeitet an einem “normalen Arbeitstag” etwa 700 Einsätze).

Die Zahlen im Einzelnen:

In 53 Fällen (2018: 39) mussten die Polzisten bei Streitigkeiten schlichtend eingreifen. Sie mussten diesmal keine (2018: 5) Schlägereien beenden, dafür aber 26 (2018: 16) Körperverletzungsdelikte aufnehmen. 32-mal (2018: 14) lautete das Einsatzstichwort “Randalierer”. Ausschließlich Männer (14) mussten in der Folge in Gewahrsam genommen werden. Im vergangenen Jahr waren es noch acht Männer und zwei Frauen, die am Jürgensplatz zur Besinnung kommen durften.

Auf den Düsseldorfer Straßen kam es zu sieben (2018: 1) Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden. Bis heute Morgen nahmen die Polizisten insgesamt 33 (2018: 39) Verkehrsunfälle auf.

Die Beamtinnen und Beamten der Kriminalwache wurden bislang zu 25 (2018: 18) Einbrüchen gerufen, wobei die Sprengung eines Geldautomaten an der Oerschbachstraße in Wersten hervorzuheben ist.

Auf den Autobahnen rund um Düsseldorf rückten die Beamtinnen und Beamten zu 147 (2018: 141) Einsätzen aus. Sie mussten 30 (2018: 11) Unfälle aufnehmen, bei denen vier Menschen (2018: 1) verletzt wurden.

Unbekannte sprengen Geldautomaten auf – Zeuge beobachtet Flucht der Täter mit dunklem Kombi – Hoher Sachschaden

Auf dem Gelände eines Autohofes an der Oerschbachstraße sprengten bislang unbekannte in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen Geldautomaten auf und entkamen mit einer noch nicht bezifferten Menge Bargeld. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem dunklen Kombi verliefen bislang ohne Ergebnis.

Am 25. Dezember, gegen 2.30 Uhr, nahm der spätere Zeuge in einem zum Autohof gehörenden Bürogebäude an der Oerschbachstraße einen Knall wahr. Beim Blick aus dem Fenster sah er Qualm, Geldscheine auf dem Boden und ein Splitterfeld in der Nähe des zum Restaurant gehörenden Geldautomaten. Weiterhin konnte er beobachten, wie zwei maskierte Männer den Eingangsbereich des geschlossenen Restaurants verließen und sich zu einem dunklen Kombi begaben. Die Männer flohen in dem Wagen in Richtung Autobahn. Der Zeuge beschrieb die Personen wie folgt:

   - beide etwa 1,80 Meter groß
   - schlanke sportliche Statur
   - dunkle Kleidung
   - beide trugen dunkle Handschuhe und waren mit Sturmhauben 
     maskiert

Bei dem Tatfahrzeug soll es sich um einen Audi Avant oder einen VW Kombi mit polnischen Kennzeichen (Fragment “BZA”) handeln. Durch die Tat wurden die Glastüren und die Decke des Eingangsbereichs zum Restaurant hin komplett zerstört. Der Gesamtschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 14 der Düsseldorfer Polizei unter Rufnummer 0211-8700. (ots)

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