v.l. Christian Dopheide und Dr. Harald Ulland (Fotos: privat und ©susannegrabarz)

Mönchengladbach. „Für meine Zeit als theologischer Vorstand der Evangelischen Stiftung Hephata bin ich unendlich dankbar. Ich blicke zurück auf die schönste und übrigens auch erfolgreichste Strecke meiner beruflichen Laufbahn. Es ist faszinierend, mit welcher Klarheit die leitende Crew des „unternehmens mensch“ fokussiert ist auf den Stiftungsauftrag, Assistenz zu leisten für Menschen, die ohne solche Assistenz nicht als Bürger dieses Landes in Würde leben könnten. Ich werde traurig sein, wenn ich gehe. Aber auch so kann ein Beitrag aussehen, der den Generationenwechsel in der Stiftungsleitung und damit den langfristigen Erfolg der Stiftung verantwortungsvoll absichert.“

Mit diesen Worten hat sich der theologische Vorstand der Evangelischen Stiftung Hephata Christian Dopheide am Freitag an die Mitarbeiter in der Januarkonferenz gewandt und seinen Abschied für den 31.12.2020 angekündigt. 14 Jahre hat er gemeinsam mit dem kaufmännischen Vorstand Klaus-Dieter Tichy das Unternehmen gelenkt. Tichy wird das Unternehmen weiterhin leiten und in den nächsten Jahren das wichtige Thema BTHG für die Stiftung absichern.

„In Abstimmung mit unserem Vorstand haben wir mit Pfarrer Dr. Harald Ulland einen Nachfolger berufen, der mit der Stiftung schon vertraut ist und nicht zuletzt aufgrund seiner Haltung und Leidenschaft zu den anstehenden Aufgaben nahtlos passt“, so Gerhard von Kulmiz, Vorsitzender des Kuratoriums.

Harald Ulland (55) ist seit 1997 Pfarrer in der Kirchengemeinde Waldniel und seit 2012 stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Gladbach-Neuss. In dieser Zeit hat er maßgeblich die Umstrukturierungsprozesse, die durch den Rückgang der Gemeindeglieder und die Reduzierung von Pfarrstellen notwendig wurden, mitgestaltet. Seit längerer Zeit gilt sein Interesse auch der Gestaltung des Miteinanders von Kirche und Diakonie. „Mit Harald Ulland verlieren die Kirchengemeinde Waldniel und der Kirchenkreis Gladbach-Neuss zum Jahresende einen engagierten und profilierten Theologen“, so Dietrich Denker, Superintendent des Kirchenkreises.

Mit dem Start in den Ruhestand wird Christian Dopheide auch den Vorstandsvorsitz des VdDD zur Verfügung stellen.

Christian Dopheide ist zudem seit 2013 Vorstandsvorsitzender des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD), dem VdDD-Vorstand gehört er seit 2009 an. Entsprechend der Vereinssatzung wird er seinen Vorsitz mit Eintritt in den Ruhestand niederlegen und aus dem VdDD-Vorstand verabschiedet. Der Nachfolger oder die Nachfolgerin wird aus dem VdDD-Vorstand heraus gewählt werden.

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