Rathaus Essen (Foto: © Elke Brochhagen/Stadt Essen)
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Rhein-Ruhr. Wie schon die beiden letzten Wochenenden zuvor informieren alle Städte und Kreise im Redaktionsbereich von LokalKlick – bis auf den Kreis Wesel und erstmals auch Duisburg nicht – über die neuen Entwicklungen der Fallzahlen zum Coronavirus:

 

Düsseldorf

Mit Stand Sonntag, 5. April, 17 Uhr, gibt es insgesamt 595 Menschen (Samstag, 4. April, 17 Uhr: 585) in Düsseldorf, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde. Davon werden 82 (83) in Krankenhäusern behandelt, 38 (37) auf Intensivstationen, 332 (355) Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 241 (241) Düsseldorfer sind inzwischen genesen.

Am Samstag, 4. April, wurden 24 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kamen 24 mobile Abstriche. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 4. April, bis 13 Uhr insgesamt 52 Abstriche vorgenommen.

Corona-Hotline
Bei der Corona-Hotline sind am Sonntag, 5. April, bis 16 Uhr 209 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger waren es 91, davon sind 91 angenommen worden. Die durchschnittliche Erreichbarkeitsquote beträgt 100 Prozent.

Am Samstag, 4. April, 0 bis 16 Uhr gingen bei der Corona-Hotline 624 Anrufe ein, ohne Aufleger 246. Davon wurden 246 Anrufe angenommen. Damit lag die Erreichbarkeitsquote bei 100 Prozent.

Versorgungsrufnummer des Amtes für Soziales
Die Versorgungsrufnummer des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Samstag, 4. April, bis 16 Uhr insgesamt 20 Anrufe. Seit Samstag, 14. März, haben sich insgesamt 1.443 Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 73 Prozent der Anrufenden hatten dabei keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ehrenamtliche Tätigkeiten an (105 Menschen). Rund 27 Prozent der Anrufenden konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden.

Inzwischen wurden 469 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.046 Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und “Gassi” gehen.

Für Fragen zum Thema “Coronavirus” hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona

 

Essen

Seit heute (5.4.) gibt es zwei weitere Todesfälle mit einer Corona-Erkrankung in Essen. Eine weitere Bewohnerin im Caritas-Stift Lambertus in Rellinghausen ist in Verbindung mit einer Erkrankung an dem Coronavirus verstorben. Die 91-jährge Essenerin wurde bereits in der Einrichtung palliativ behandelt und ist heute in dem Heim verstorben. Insgesamt ist es der dritte Todesfall in der Einrichtung in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Im Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden ist in der Nacht von gestern (4.4.) auf heute (5.4.) eine 87-Jährige Bewohnerin der Kaiser-Otto-Residenz in Steele verstorben. Die Bewohnerin ist eine von insgesamt 16 Bewohnerinnen und Bewohnern des betreuten Wohnbereichs der Einrichtung, die in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Gesundheitszustand der Bewohnerin ohne Vorerkrankungen hat sich innerhalb von kurzer Zeit so verschlechtert, dass diese auf der COVID-Station des Evangelischen Krankenhauses stationär versorgt wurde. Dort hat sich der Zustand weiterhin verschlechtert, mit der Folge, dass die Patientin in der Nacht verstorben ist. Acht weitere Bewohnerinnen und Bewohner der Kaiser-Otto-Residenz werden inzwischen in unterschiedlichen Krankenhäusern stationär versorgt.

Seit gestern (4.4.) gibt es in Essen 23 neue Erkrankungen an dem Coronavirus. Insgesamt wurden bisher 4.030 Essenerinnen und Essener auf das Virus beprobt. Aktuell sind davon 297 Personen erkrankt. Bei 3.186 Beprobungen fiel das Testergebnis negativ aus. Weitere Ergebnisse stehen noch aus. 204 Personen sind nach einer Erkrankung wieder genesen. Elf Essenerinnen und Essener sind in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung verstorben, drei davon ohne Vorerkrankungen.

Aktuell ist bei 668 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Seit Beginn der Erkrankungswelle in Essen Ende Februar/ Anfang März wurde bei 2.726 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet. 2.058 konnten aus dieser wieder entlassen werden.

 

Krefeld

Der Stand der insgesamt positiv-getesteten Krefelder hat sich am Sonntag, 5. April, 0 Uhr, gegenüber dem Vortag nicht verändert: Es bleibt bei 263 Personen. Von ihnen sind 173 aktuell noch infiziert (Vortag: 182), als genesen gelten 89 (Vortag: 80). Wie bekannt verstarb vor einigen Tagen ein Patient an den Folgen der Erkrankung. 18 Erkrankte sind in stationärer Behandlung (Vortag: 23), acht davon unverändert in intensiv-medizinischer. 979 Personen befinden sich in Quarantäne (Vortag: 1035). Die Zahl der Abstriche beträgt weiterhin 2650.

 

Kreis Kleve

Am heutigen Sonntag, 05. April 2020, 16.00 Uhr, liegt dem Kreisgesundheitsamt die bestätigte Information vor, dass im Kreis Kleve eine vierte Person an Covid-19 verstorben ist. Es handelt sich um einen 69-jährigen Mann aus Rees, der an Vorerkrankungen litt.

Am heutigen Sonntag, 05. April 2020, 13.00 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 304 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen vor. Davon sind 24 in Bedburg-Hau, 18 in Emmerich am Rhein, 36 in Geldern, 18 in Goch, 24 in Issum, 18 in Kalkar, 25 in Kerken, 23 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 26 in Kleve, 4 in Kranenburg, 35 in Rees, 7 in Rheurdt, 25 in Straelen, 5 in Uedem, 5 in Wachtendonk und 5 in Weeze. In Klärung befinden sich 6 Meldungen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Von den insgesamt 304 bestätigten Corona-Fällen sind 114 Personen genesen, 24 Personen befinden sich im Krankenhaus und 3 Personen sind verstorben.

Bislang wurde für 1.321 Personen häusliche Quarantäne angeordnet (Stand: 05.04.2020).

Sollten Sie ärztliche Hilfe oder medizinische Beratung brauchen, wenden Sie sich umgehend telefonisch an den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst unter Angabe der Beschwerden und Mitteilung unter der Nummer 116 117.

Bitte lesen Sie die Hinweise im Internet unter www.kreis-kleve.de. Auf der Startseite befindet sich oben ein Direktlink auf die Corona-Informationen. Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02821 594-950 zu erreichen.

 

Kreis Viersen

Vierter Mensch stirbt an Corona-Krankheit im Heim in Niederkrüchten – Zahl der Toten im Kreis Viersen erhöht sich auf zehn

Im Pflegeheim in Niederkrüchten gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Krankheit. Eine 91-jährige Bewohnerin, die positiv getestet wurde, ist gestorben. Sie ist die vierte Tote in dem Heim in Niederkrüchten, in dem sich 36 Bewohner und acht Beschäftigte angesteckt haben. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Viersen erhöht sich damit auf zehn.

Zu den stark vom Corona-Virus betroffenen Einrichtungen gehört auch ein Pflegeheim in Willich, in dem 25 Bewohner und vier Beschäftigte infiziert sind. Zwei Bewohner sind gestorben.

Auch in einem Heim in Viersen gibt es mehrere Infizierte. Hier sind sieben Bewohner infiziert sowie eine beschäftigte Person. Eine Bewohnerin ist am Corona-Virus gestorben.

Im Kreis Viersen ist das Corona-Virus bei weiteren zehn Menschen nachgewiesen worden.

Die aktuellen Fallzahlen (Stand Sonntag, 5. April, 11.45 Uhr):

Gesamtzahl infizierter Personen inkl. genesene Personen: 403 davon aktuell infiziert: 306 davon genesen: 88

Verstorbene: 9

davon in stationärer Behandlung: 19

Kontaktpersonen in häuslicher Isolierung: 321

 

Mönchengladbach

Zwei Bewohnerinnen des St. Antonius Altenheimes verstorben

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist auf fünf gestiegen. Zwei Bewohnerinnen des St.Antonius Altenheimes in Wickrath im Alter von 90 und 98 Jahren sind gestern im Altenheim verstorben. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass zwei Mitarbeiter dieses Altenheimes mit dem Coronavirus infiziert waren. Alle 34 Bewohner des Wohnbereiches, in dem die beiden Mitarbeiter zu tun hatten, wurden daraufhin getestet. Das bisherige Ergebnis: 26 Personen sind positiv getestet, obwohl einige von ihnen keine typischen Symptome aufwiesen. Bei zwei Personen liegt ein negatives Ergebnis vor, und von weiteren sechs getesteten Personen stehen die Testergebnisse noch aus.

Nach Bekanntwerden des ersten Falls ordnete das Gesundheitsamt an, diesen Wohnbereich komplett zu isolieren. Die Angehörigen sind über die Situation informiert. Heimleitung, Heimaufsicht und das Gesundheitsamt stehen im ständigen Kontakt. Die Stadt hat heute vor Ort die ordnungsgemäße Umsetzung der Isolierungsmassnahme überprüft. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz werden eingehalten.

Statusbericht vom 5. April 2020 (Stand: 14 Uhr)

Aktuell sind 169 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Sonntag, 5. April (Stand: 14 Uhr), 29 neue positive Nachweise. Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 294 (Vortag: 265) gestiegen. Zwei Infizierte im Alter von 90 und 98 Jahren sind in einem Mönchengladbacher Altenheim verstorben. Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1651 (Vortag: 1545) erhöht. 24 Laborergebnisse stehen derzeit aus. Aktuell befinden sich 501 Personen (Vortag: 491) in Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 120 (Vortag: 115) gestiegen.

Die Zahlen im Überblick:

Bestätigte Fälle (seit dem 3. März 2020) insgesamt: 294

– aktuell infizierte Personen: 169

– genesene Personen: 120

– verstorbene Personen: 5

Gesamtzahl in Quarantäne: 501

– in häuslicher angeordneter Quarantäne: 467

– in freiwilliger Quarantäne: 4

– im Krankenhaus: 30

 

Mülheim

Aktuelle Fallzahlen

5. April 2020
Bestätigte Fälle 105
davon
aktuell infiziert 55
geheilt 47
verstorben 3
Quarantäne 206
Entnommene Proben 1279

Oberhausen

Krisenstab Oberhausen: Aktuelle Informationen vom Sonntag, 5. April, 12:30 Uhr:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Personen inkl. genesene Personen): 108

– davon aktuell infizierte Personen: 77

– davon genesene Personen: 31

Insgesamt 139 Personen befinden sich in Quarantäne: 131 Personen sind in häuslicher Quarantäne und 8 Personen im Krankenhaus. 489 Personen wurden insgesamt seit Ausbruch der Krankheit aus der Quarantäne entlassen.

 

Rhein-Kreis Neuss

263 Erkrankte wieder geheilt – Aktuell 205 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 205 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 263 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 64 in Neuss, 30 in Dormagen, 26 in Grevenbroich, 25 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 17 in Jüchen, 14 in Korschenbroich, 17 in Jüchen und 9 in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 474 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Aktuell sind noch 693 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert weiter an die Bevölkerung sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

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