(Foto: privat)
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Oberhausen. Live-Unterhaltung in Zeiten von Corona: Die Niebuhrg macht’s möglich

Wie in dieser Zeit mit Kontaktbeschränkungen und Corona-Regeln trotzdem Live-Unterhaltung stattfinden kann, das zeigen Holger Hagemeyer und sein Theater an der Niebuhrg. Auf dem großen Besucherparkplatz des Theaters sind ab sofort gleich mehrere Shows geplant.

Die Veranstaltungen funktionieren nach dem Prinzip des Autokinos, das der Veranstaltungsreihe auch seinen Namen gibt: Für das Niebuhrg-Autokino wurden Pkw-Stellplätze eingerichtet; die Zuschauer können in ihren Autos die Shows erleben, die auf die Bühne des CVJM Show-Trucks gezeigt werden.

Die mobile Showbühne wurde auf den Parkplatz des Theaters eingerichtet; den Ton bekommen die Zuschauer über eine bestimmte UKW Frequenz ihres Autoradios.

Holger Hagemeyer und das Theater an der Niebuhrg wollen damit auch ein Zeichen setzen: Kunst, Kultur und Live-Unterhaltung lassen sich auch in dieser schwierigen Zeit nicht zum Schweigen bringen.

Kabarett, Musical, Chanson – das Publikum darf sich in den kommenden Wochen auf ein bunt gemischtes Programm im Autokino der Niebuhrg freuen:

Am 16. April um 20 Uhr zeigt der Kabarettist David Werker sein Programm „Wir retten die Welt“.

Am 17. April um 20 Uhr erschallt mit Sebastian Coors das „Salonlöwengebrüll“: Salonmusikcomedy, so nennt Sebastian Coors seinen charmanten Mix aus eigenen Liedern im Stil der Zwanziger mit witzigen Themen von heute.

Der frischgebackene Preisträger des Rösrather Kabarettfestivals 2017 singt über durchgeknallte Facebookmütter, kulturfanatische Freundinnen und absurde Smartphone-Sucht. Immer balancierend zwischen bissigen Beobachtungen und mitreißenden Melodien.

Norbert Lauter, der Mann am Klavier, hofft indessen auf seine große Chance…

„charmant und witzig ironisch“ (Allgemeiner Anzeiger)

„Die zahlreichen Besucher waren sichtlich begeistert, amüsierten sich köstlich und belohnten die Musiker mit lang anhaltendem Applaus.“ (Verdener Allerzeitung)

„frech, frivol und witzig! (Moveo)

 

Am 18. und 19. April nimmt das Ensemble der Niebuhrg das Publikum mit auf große Fahrt:

„Schlager reisen durch die Zeit“ heißt das Programm, das die Highlights der deutschen Schlager von den fünfziger Jahren bis heute, aber auch Ausflüge in die Welt des Chansons und der Operette verspricht.

Mitwirkende sind Moderator und Spielleiter Thomas Schiffmann, Nina Barton und Gordon Heckes; außerdem konnten Schlagersänger Deke und die Sopranistin Laura Albert gewonnen werden.

Am 23. April um 20 Uhr kann das Publikum Sehat Dogan mit seinem Programm „Kückück – ein Türke sieht Schwarzrotgold“ erleben: Endlich ist es soweit! Serhat Dogans Culture – Clash-Comedy geht in die zweite Runde. Serhat hat sich nach seiner Einreise aus der Türkei 2004 ohne nennenswerte Kenntnisse der deutschen Sprache mittlerweile so an seine neue Heimat gewöhnt, dass er sogar im Winter Fahrrad fährt und dabei an roten Ampeln hält. Wenn ein Türke mit einer Sozialpädagogin zusammenzieht („Sabine wollte das so sehr, dass es für uns beide gereicht hat“), und danach beim Aufhängen seines Fenerbahce-Wimpels die Feng-Shui-Regeln beachtet, dann bekommt der Begriff „Integration“ eine völlig neue saukomische Bedeutung.

Kabarettist und Radiomoderator Stefan Verhasselt ist den Niebuhrg-Zuschauern längst schon kein Unbekannter mehr. Er betritt die Bühne des Niebuhrg-Autokinos am 24. April um 20 Uhr.

Stefan Verhasselt ist der Niederrheiner unter den Kabarettisten.
Aus seinen neuesten Beobachtungen, Aufregern und kuriosen Erlebnissen hat der gebürtige Straelener und populäre WDR-Hörfunkmoderator die besten ausgesucht und für sein 5. Soloprogramm wieder so geschickt miteinander verbunden, dass aus Zwischentönen ganz neue Welten entstehen. Er sinniert unter anderem über „Ein-Wort-Menüs-to-go“, Flexitarier und niederrheinische „Sun Chairs“, die keine Sonnenstühle sind.

Seiner Linie bleibt der wortwitzige Kabarettist treu: Gesellschaftskritisch und stellenweise richtig schräg, aber immer empathisch, mit einem großen Herz für die Eigenarten und Absurditäten seiner Mitmenschen, erzählt Stefan Verhasselt aus seinem, aus unserem, Leben.

Was 1998 mit witzigen tagesaktuellen Sprüchen in seinen Morgenmoderationen bei WDR4 begann, ist seit 2006 Programm. Seinen neuesten Entdeckungen aus der immer verrückter werdenden Welt hat Stefan Verhasselt den Titel gegeben: „Kabarett 5.0 – Zwischen den Zeilen“. In dem Soloprogramm ganz ohne Musik und Maske zählt das Wort, das von uns oft zwischen den Zeilen ausgesprochen wird und durch feinsinnige Beobachtungsgabe, Wortwitz und komische Überhöhung aus seiner scheinbaren Nebensächlichkeit herausgeholt wird.

Am 25. April um 20 Uhr heißt es noch einmal „Schlager reisen durch die Zeit.“

Am 26. April um 17 und 20 Uhr zeigen der Bauchredner Tim Becker und seine tierischen Freunde ihr neuestes Programm.

Serhat Dogan ist am 30. April um 20 Uhr noch einmal zu Gast im Autokino mit seinem Programm „Türke aus Bodenhaltung“.

Das Team des Theaters an der Niebuhrg freut sich, mit seinem „Autokino“ auch in den Zeiten von Corona seinem Publikum Live-Unterhaltung in großer künstlerischer Bandbreite bieten zu können.

Eintrittskarten nur über das Internet auf der Seite www.niebuhrg.de

Theater an der Niebuhrg
Niebuhrstr.61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

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