(Foto: privat)
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Essen. Brost-Stiftung spendet 3.700 Atemschutzmasken an Deutsches Rotes Kreuz Essen

In der aktuellen Corona-Krise ist kaum etwas so wichtig, wie die Menschen zu schützen und zu unterstützen, die im direkten Kontakt Menschen versorgen. Eine besondere Herausforderung für Politik und Gesellschaft, da weltweit Schutzausrüstung zur begehrten Mangelware geworden ist, besonders Atemschutzmasken, mit denen engagierte Helferinnen und Helfer versuchen, sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Covid-19- Virus so gut es geht zu schützen. Die Essener Brost-Stiftung, die im ganzen Ruhrgebiet diverse soziale und kulturelle Projekte fördert, möchte in dieser Krise helfen: Sie spendet 3.700 Atemschutzmasken an das Deutsche Rote Kreuz Essen, damit die Menschen dort ihrer wichtigen sozialen Arbeit weiterhin nachgehen können. Ihr Schutz ist unverzichtbarer Bestandteil einer Strategie zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur im Gesundheitswesen.

„Wir möchten mit der Spende unseren Dank für das großartige Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes zum Ausdruck bringen“, sagt Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung. „Ihr Einsatz für uns alle in diesen Tagen verdient höchste Wertschätzung. Wir hoffen, dass wir mit den Schutzmasken unseren Teil beisteuern können, sie bei der Arbeit zu schützen und zu unterstützen.“

Christian Krebber, der stellvertretende Leiter der Abteilung III – Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK Essen, ist froh über die Spende. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Bodo Hombach, dem Vorstandsvorsitzenden der Brost-Stiftung für diese so wichtige Spende. Solche von uns dringend benötigten Masken sind auf dem Weltmarkt derzeit nur sehr schwer zu bekommen – und wenn, dann werden sie um mehr als das Fünffache gegenüber dem regulären Preis gehandelt. Wir setzen die Masken in ganz unterschiedlichen Bereichen beim DRK-Kreisverband Essen ein: Wenn zum Beispiel Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes alarmiert werden, müssen diese natürlich mit Atemschutzmasken ausgestattet werden. Und auch im Rettungsdienst, im Hausnotrufdienst, im Medizinischen Transportdienst, in Pflege und Seelsorge benötigen wir die Atemschutzmasken täglich.“

Insgesamt verteilt die Brost-Stiftung fast 15.000 Masken an vier DRK-Kreisverbände im Revier. Die Masken des Typs KN95, welcher dem FFP2 Standard entspricht, der im medizinischen Bereich eingesetzt werden kann, konnten dank der Hilfe von Dr. Frank Stöblen und Harald Margreff beschafft werden.

 

Über die Brost-Stiftung

Die Brost-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, mit Sitz in Essen. Gegründet wurde sie 2011, nach dem Willen der Stifterin Anneliese Brost. Mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet werden Projekte im Bereich von Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe, Volks- und Berufsbildung sowie mildtätige Maßnahmen gefördert. Seit der Gründung wurden über 100 Projekte unterstützt und eigene Projekte entwickelt.

Weitere Informationen rund um die Brost-Stiftung und die geförderten Projekte finden sich auf der Homepage www.broststiftung.ruhr.

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