(Foto: privat)
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Wesel. Örtlicher Versorger hat jetzt den siebten Standort im Stadtgebiet eröffnet

Die Stadtwerke Wesel GmbH reagieren auf die nötige Verkehrswende mit ihrem Zuwachs an Elektro- und Hybridautos mit dem Ausbau des Netzes von E-Ladesäulen im Stadtgebiet. Ein weiterer Standort auf dem Parkdeck am Bühnenhaus ist jetzt hinzugekommen. Damit betreibt der örtliche Versorger sieben Aufladestationen in Wesel für die emissionsfreien Stromer.

Das System wird weiter ausgebaut. So wird an der Gindericher Grundschule im Juli eine weitere Ladeinfrastruktur installiert.

Stadtwerke und Kommune arbeiten dabei Hand in Hand, denn sie nutzen einen entscheidenden Vorteil bei der Vergrößerung der Ladesäuleninfrastruktur, Ihre örtliche Präsenz. Zuletzt wurden vier Ladesäulen auf einen Schlag installiert. Diese befinden sich in der Innenstadt und zwar an der Bismarckstraße Höhe Kreisverkehr, am Parkplatz Heubergbad und an der Esplanade Höhe Einmündung Stettiner Straße.  Zuvor war die Stromtankstelle an der Rheinpromenade auf dem Parkplatz nahe den Schienen dazugekommen. Ebenso betreiben die Stadtwerke Wesel die Ladesäule am Evangelischen Krankenhaus direkt hinter der Zufahrt zum Besucherparkplatz.

An der Fluthgrafstraße in direkter Nachbarschaft des Rathauses steht eine weitere zentrale, stark frequentierte Säule.

Mit der Sanierung des Bühnenhaus-Parkdecks wurde die Chance genutzt, in einem Zug eine neue Stromtankstelle einzuplanen.  „Es ist ein wichtig, dass sich unsere Stadtwerke Wesel im Bereich Elektromobilität engagieren. Hierdurch wird ein Beitrag zur CO2-Reduzierung geleistet“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Westkamp.

Das gilt insbesondere, weil die Energie, die die Ladesäulen liefern, „sauber“ ist. „Getankt“ wird hier 100 Prozent Ökostrom. „Das passt erstens zu unserem Ziel der Nachhaltigkeit. Zweitens wollen wir die Ladeinfrastruktur in der Stadt und nahe wichtigen Institutionen stärken, was wir mit dem neuen Standort tun“, sagt Geschäftsführer Rainer Hegmann. Damit zeige man auch umweltpolitische Verantwortung.

Der Weseler Versorger ist Mitglied im deutschlandweiten Ladenetzverbund, dem über 200 Stadtwerke angehören. „Alle Kunden der teilnehmenden Stadtwerke können mit ihrer Karte auch an unseren Ladesäulen tanken“, ergänzt Rainer Hegmann. Eine Übersicht der Partner und der von ihnen betriebenen Ladesäulenstationen findet man im Internet unter https://www.ladenetz.de/.

 

FAKTEN/INFO

So funktioniert das Bezahlen an der Ladesäule

– Stadtwerke-Ladesäulen können mittels einer RFID Karte von den Stadtwerken Wesel freigeschaltet werden. Die Karte kostet momentan 19,99 Euro/Monat für Stromkunden der SWW und 29,99 Euro/ Monat für Nichtstromkunden. Es handelt sich somit um einen Flatrate Tarif. Weiterhin wird ein Laden ohne Karte möglich sein. Denn per Handywebseite kann mittels einer Kreditkarte bezahlt werden, anschließend wird die jeweilige Ladesäule freigegeben.

– Bei den neuen Ladesäulen handelt es sich um das Modell EBG compleo Highline mit zwei mal 22kW Ladeanschluss mit je einem Typ 2-Stecker.

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