Foto Multi (Foto: Julia Benning)
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Oberhausen. Das für diesen Sommer geplante Heimspiel der Internationalen Jugendbegegnung MULTI musste Corona-bedingt um ein Jahr verschoben werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es für die Jugendlichen in diesem Sommer kein MULTI-Programm geben wird. Aktuell arbeiten die 40 ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamer intensiv daran, ein alternatives Online-Programm für diesen Sommer auf die Beine zu stellen. Die Unterstützung aus dem Ausland ist den Verantwortlichen in Oberhausen dabei gewiss: „Wir haben uns schon sehr auf die MULTI 2020 in Oberhausen gefreut. Natürlich werden wir stattdessen im nächsten Jahr dabei sein, aber so ein Sommer komplett ohne MULTI wäre schon traurig“, fasst Ira Gimpelson, eine der Leiterinnen der israelischen Gruppe, die Stimmungslage bei den ausländischen MULTI-Partnern zusammen.

Für die Oberhausener Jugendlichen bedeutet das: Vom 26. Juli bis 7. August 2020 werden zwar keine Gäste aus dem Ausland in ihr Zuhause einziehen, Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens wird es aber dennoch zahlreiche geben. In Videochats werden die Oberhausener Gastfamilien zudem die Möglichkeit erhalten, mit den Familien der ausländischen Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Dieses Element ist im „normalen“ MULTI-Programm eigentlich nicht vorgesehen und wird von den Organisatoren mit Spannung erwartet. Es könnte beispielhaft dafür sein, wie aus der aktuellen Situation heraus Dinge entstehen, die die MULTI auch zukünftig ergänzen und bereichern könnten.

Mehr Infos dazu, wie sich die Onlineformate der MULTI 2020 konkret gestalten werden, wird das Organisationsteam in den kommenden Wochen bekannt geben. Für Informationen und Rückfragen steht Marc Grunenberg vom Büro für Interkultur unter 0208 825-2967 zur Verfügung.

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