(Foto: privat)
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Krefeld. Der weltweit von Fridays for Future (FFF) geplante „globale Klimastreik“ soll am 25. September stattfinden. Laut Bericht einer lokalen Tageszeitung vom Montag, den 27. Juli 2020 plant die junge Bewegung aber in NRW und somit auch in Krefeld eine Klima–Demo noch vor den Kommunalwahlen. Dieses geschehe  insbesondere „um noch möglichst viele Briefwähler zu erreichen und Stimmen für die Grünen zu gewinnen“.

Die Jusos in Krefeld sind darüber sehr enttäuscht. „In unseren Augen war FFF bisher eine überparteiliche Bewegung, die viele junge Menschen unter den zentralen Zielen des Klima- und Umweltschutzes vereinen sollte“, so Jana Patzke, stellvertretende Juso-Vorsitzende. „Aus diesem Grund fordern wir von Fridays for Future, es bei dem „globalen Klimastreik“ am 25. September zu belassen und sich nicht für den kommunalen Wahlkampf einzelner Parteien einspannen zu lassen, so wie es sich für eine solche Bewegung gehört.“

Auch die Plakate der Krefelder Sprecherin von FFF, Björna Althoff, zeigen die Vereinnahmung des Bündnisses für den Wahlkampf der Grünen. Jana Patzke weiter: „Uns wundert, dass es keinen Aufschrei von FFF-Mitgliedern gibt.” Auf den in Krefeld aufgehängten Plakaten ist zu lesen: „Björna Althoff – Parteilos für Bündnis 90/Die GRÜNEN – Fridays For Future Aktivist“.

“Abgesehen davon, dass wir in FFF und den GRÜNEN eigentlich Partnerinnen und Partner in der Nutzung von gleichberechtigter Sprache sehen, wird somit deutlich sichtbar, dass FFF nicht mehr länger überparteilich agieren möchte. Wir bedauern dies sehr“, so Patzke abschließend.

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