(Pressefoto DVG)
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Rhein-Ruhr. Am kommenden Montag und Dienstag (19.10. und 20.10.2020) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Nordrhein-Westfalen Beschäftigte der kommunalen Nahverkehrsbetriebe ganztägig zu Warnstreiks auf. Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr in NRW mit dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV NW). Auch in der zweiten Verhandlungsrunde, am 9. Oktober 2020 in Bochum, war es zu keiner ausreichenden Annäherung gekommen. Die Gewerkschaft erwartet erneut flächendeckende Auswirkungen im Fahrdienst.

Die Verkehrsgesellschaften in Düsseldorf, Duisburg, Mülheim, Essen, Oberhausen und in den Kreisen Kleve und Wesel informierten schon heute ihre Fahrgäste auf ihren Homepages und in Pressemitteilungen über mögliche Auswirkungen des erneuten Warnstreiks.

 

Rheinbahn wird erneut bestreikt

Düsseldorf. Die Gewerkschaften haben für Montag, 19. Oktober, erneut Warnstreiks angekündigt. Alle U-Bahn-, Straßenbahn- und alle Buslinien der Rheinbahn können dann ganztägig nicht fahren, die Rheinbahn kann keinen Verkehr anbieten. Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Die KundenCenter bleiben geschlossen, die Mobilitätsgarantie und die Anschlussgarantie entfallen.

„Wir bedauern die erneuten Ausfälle und die Auswirkungen für unsere Fahrgäste sehr. Der vierte Warnstreik in kurzer Abfolge, obwohl die Verhandlungen laufen – dafür haben wir absolut kein Verständnis in der aktuellen Situation“, so Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn.

Aufgrund der Corona-Pandemie richtet die Rheinbahn keinen Sonderfahrplan für einzelne Linien ein. Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen zu informieren und – soweit möglich – auf die S-Bahnen und Regionalzüge der Eisenbahnunternehmen umzusteigen.

Information

Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik und facebook.com/rheinbahn. Informationen bekommen die Kunden außerdem rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 01806. 50 40 30 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, 60 Cent pro Anruf aus den Mobilfunknetzen).

 

Linien U79 und 901 von Warnstreiks in Düsseldorf und Mülheim betroffen

Duisburg. Für kommenden Montag, 19. Oktober, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst zu Warnstreiks aufgerufen. Daran beteiligen sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benachbarter Verkehrsunternehmen. Dies führt bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ganztägig zu Beeinträchtigungen auf den Linien U79 und 901.

Linie U79

Die Bahnen der Linie U79 fahren zwischen den Haltestellen „Meiderich Bahnhof“ und „Kesselsberg“ in Duisburg. Die Bahnen fahren nicht nach Düsseldorf. Die genauen Fahrtzeiten finden Fahrgäste in der Online-Fahrplanauskunft der DVG und in den aktuellen Verkehrsmeldungen auf der Internetseite unter www.dvg-duisburg.de.

Linie 901

Die Bahnen der Linie 901 fahren zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Zoo/Uni“ in Duisburg. Die Bahnen fahren nicht nach Mülheim. Die genauen Fahrtzeiten finden Fahrgäste in der Online-Fahrplanauskunft der DVG und in den aktuellen Verkehrsmeldungen auf der Internetseite unter www.dvg-duisburg.de.

Die DVG bittet die Fahrgäste, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.

DVG wird am 20. Oktober ganztägig bestreikt

Für kommenden Dienstag, 20. Oktober, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig von den Gewerkschaften zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen fahren werden. Die DVG bittet die Fahrgäste, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.

Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist von den Streiks betroffen und bleibt deshalb am 20. Oktober geschlossen.

Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG-App. Die DVG-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

 

Streikaufruf durch ver.di für Montag und Dienstag: Essener und Mülheimer Nahverkehr wird bestreikt

Essen/Mülheim. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat einen ganztägigen Streik für Montag, 19. Oktober 2020 und Dienstag, 20. Oktober 2020 angekündigt: es wird zum Streik von Schichtbeginn bis Schichtende aufgerufen. Für die Ruhrbahn bedeutet das, dass am kommenden Montag und Dienstag von Betriebsbeginn bis Betriebsende keine Busse und Bahnen in Essen und Mülheim an der Ruhr fahren.

Da eventuell auch die benachbarten Verkehrsunternehmen bestreikt werden, sind unter Umständen auch die städteübergreifenden Linien betroffen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Verkehrsunternehmen.

Während des Streiks bleiben die Ruhrbahn-KundenCenter geschlossen. Die Ruhrbahn bedauert diese Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste sehr.

Die Regional- und S-Bahnen fahren innerstädtisch die Bahnhöfe an und können ausfallende Bus- und Bahnverbindungen eventuell ersetzen.

 

Ausstand für Montag angekündigt: NIAG erwartet wegen erneuten Warnstreiks Ausfälle auf einzelnen Buslinien

Kreis Kleve/Kreis Wesel/Duisburg. Zu Ausfällen auf einzelnen Buslinien der NIAG wird es am kommenden Montag (19. Oktober) kommen. Für den Wochenstart hat die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder erneut zum Warnstreik aufgerufen. Dies wird der fünfte Streiktag seit dem 29. September sein. Der Ausstand soll von Betriebsbeginn bis Betriebsende dauern.

Wie schon an den vergangenen Streiktagen ist erneut vor allem im Raum Moers und im westlichen Duisburg mit Einschränkungen im Busverkehr zu rechnen. Die NIAG bedauert dies und bittet ihre Fahrgäste um Nachsicht. Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband, dem auch die NIAG angehört, verhandeln derzeit über den Tarifvertrag Nahverkehrsbetriebe Nordrhein-Westfalen (TV-N NW).

Schon am 29. und 30. September sowie am 8. und 16. Oktober hatte Verdi zum Warnstreik aufgerufen und ein Teil der organisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren bei NIAG daraufhin in den Ausstand getreten. An diesen Tagen waren jeweils rund 15 Prozent des Linienangebots im Verkehrsgebiet ausgefallen, besonders im Raum Moers und im westlichen Duisburg.

 

Wieder Warnstreik im ÖPNV

Oberhausen. Am Montag, 19. Oktober, ruft die Gewerkschaft ver.di die STOAG erneut zum ganztägigen Warnstreik auf. Die Busse und Straßenbahnen der STOAG bleiben an dem Tag im Depot. Auch die NE-Busse fahren nicht.

Wie bereits bei den letzten beiden Warnstreiks verkehren die Buslinien SB 97, 952, 953, 957 und 961, die von Subunternehmern der STOAG gefahren werden, planmäßig. Auf der Trasse zwischen dem Hauptbahnhof Oberhausen und dem Bahnhof Sterkrade wird ein Shuttleverkehr eingesetzt. In der Zeit zwischen 6 und 21 Uhr fahren die Busse hier etwa alle zehn Minuten, ansonsten alle 15 Minuten. Zwischen Holten Markt, Holten Bahnhof und Schmachtendorf Mitte verkehren zwischen 6 Uhr und 21 Uhr ebenfalls Busse, sodass auch hier ein Grundangebot für Fahrgäste aufrechterhalten wird. Der reguläre Bus- und Straßenbahnbetrieb startet am Dienstag mit Betriebsbeginn gegen 4 Uhr.

Der REVIERFLITZER der STOAG fährt ab 21 Uhr im Norden der Stadt, d. h. nördlich der A42 einschließlich Neue Mitte. Die Fahrzeuge werden per App bestellt, die kostenlos für iOS und Android zur Verfügung steht. Infos zum REVIERFLITZER gibt es auf der STOAG-Website. Die drei KundenCenter der STOAG sind geöffnet.

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