Laura Graef hielt in der zweiten Halbzeit stark und sorgte so für eine spannende Partie im Spiel gegen Leipzig (Foto: Martin Zilse)
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Kamp-Lintfort. Mit 26-28 Toren unterlag der TuS im Heimspiel gegen den HC Leipzig. Lintfort startete druckvoll in die Partie und konnte in der Anfangsphase mit gute Rückraumaktionen überzeugen. Aber der HC setzte ständig nach und nutzte eine Lintforter Schwächephase, um aus einem 2-3 Rückstand eine 8-3 Führung zu machen. „Da haben wir nicht gut gespielt, zwei Strafwürfe nicht genutzt und in der Abwehr keinen Zugriff bekommen. Das ging aber alles viel zu schnell“, ärgerte sich TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein nach der Partie, dass sie die nötige Auszeit nicht noch früher genommen hatte.

In der Folge hielt ihre Mannschaft mit mehr Einsatz dagegen und ging mit einem 12-16 Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste diese Führung noch auf 22-16 aus und alles sah nach einem klaren Erfolg des HCL aus. „Dann muss ich meiner Mannschaft aber ein Kompliment machen. Gestützt auf eine überragende Laura Graef im Tor und auch durch drei abgewehrte Siebenmeter von Yara Ten Holte haben wir bis zum Ende toll gekämpft und hatten viel Pech, sonst wäre gegen diese starke Leipziger Mannschaft ein Punkt drin gewesen“, fand Grenz-Klein lobende Worte für ihr Team.

Lintfort konnte sogar zwei Mal auf ein Tor verkürzen, aber drei unnötige Fehler und drei vergebene Großchancen in der Schlussphase verhinderten jeweils den möglichen Ausgleich und so spielte Leipzig in den letzten Minuten routiniert seine Cleverness aus. „Der HC Leipzig gehört spielerisch zu den besten Teams der Liga und ich finde, wir haben ordentlich dagegen gehalten“, beschloss Bettina Grenz-Klein ihre Spielanalyse.

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