Marc Buchholz, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr (Foto: Walter Schernstein)
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Mülheim. Für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen

Oberbürgermeister Marc Buchholz stellt sich wie seine Amtsvorgänger seit 2005 hinter die Ziele der weltweit organisierten „Mayors for Peace“. Die „Bürgermeister für den Frieden“ treten für die frühestmögliche Abschaffung aller Nuklearwaffen ein.

„Ich unterstützte dieses Bündnis, denn wir Stadtoberhäupter stehen in der Verantwortung, das Beste für die Sicherheit und das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger zu tun“, so Marc Buchholz.

Die Vereinigung „Mayors for Peace“ hat fast 8.000 Mitglieder. Damit sind Stadtoberhäupter aus 164 Staaten oder Regionen rund um die Welt in ihr vertreten. Die Organisation arbeitet intensiv daran, eine solide Basis für einen weltweiten dauerhaften Frieden zu schaffen, und das auf der Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses darüber, dass alle Menschen gleich sind, unabhängig von ihrer Kultur, Religion, Ethnie oder anderer Unterschiede.

„Die Gefahr, dass nukleare Waffen mit Absicht oder aus einem Unfall heraus eingesetzt werden, besteht, so lange es nukleare Waffen gibt“, darüber ist sich Buchholz mit den anderen Stadtoberhäuptern einig. Es habe schon schwerwiegende Unfälle gegeben, die beinahe zu nuklearen Explosionen geführt hätten, so der Mülheimer Oberbürgermeister. Außerdem könnten Nuklearwaffen und die dazu gehörigen Einrichtungen Ziele für terroristische Angriffe sein.

Buchholz verweist auf Artikel VI des Atomwaffensperrvertrags (NPT). Dieser fordere alle Unterzeichner – nicht nur die Staaten, die nukleare Waffen besitzen – auf, in Verhandlungen über die totale Abschaffung von nuklearen Waffen einzutreten. In der 50-jährigen Geschichte des NPT haben solche Verhandlungen bislang nicht stattgefunden. Es sei höchste Zeit, dass damit zu beginnen. Dafür treten die „Mayors for Peace“ ein.

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