Blick von der Deponie Lohmannsheide auf die Neubausiedlung Meerbeck-Ost (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)
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Duisburg/Moers. Die Kreisgruppe Duisburg und die Ortsgruppe Moers vom ‘Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland’ (kurz BUND genannt) und weitere lokale Akteure laden am Mittwoch, den 9. Dezember um 19.00 Uhr zu einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung. Kerstin Ciesla und Michael Zerkübel von den beiden BUND-Gruppierungen werden über den Stand der Planungen der Reaktivierung der Deponie Lohmannsheide im Duisburger Stadtteil Baerl in direkter Grenzlage nach Moers informieren. Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren lagen vom 26.10. bis zum 25.11.2020 öffentlich aus. Die BUND-Aktiven werden nun Hinweise geben, wie Sie als betroffene Bürger*innen eine Einwendung bis zum Ende der Frist am 28. Dezember verfassen können.

Den Zugang zu dieser Veranstaltung erhalten Sie über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/83914293187pwd=bEpoSC9HK2NHbkZUdndSdGtxRk5SUT09 oder über https://zoom.us/join (Meeting-ID: 839 1429 3187 Kenncode: 723896)

 

InfoKlick: www.bund-duisburg.de und www.bund-wesel.de


Die DAH1 GmbH (ein Unternehmen der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH und der RAG Montan Immobilien GmbH) hat für das Vorhaben „Errichtung und Betrieb einer Deponieklasse (DK) I-Deponie am Standort der Bergehalde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl“ die Durchführung eines abfallrechtlichen Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für dieses Verfahren zuständig.

Die Bergehalde Lohmannsheide an der Gutenbergstraße in Duisburg wird aufgrund der Beendigung des Steinkohlebergbaus in Deutschland nicht bis zum geplanten Endausbau verfüllt. Die DAH1 GmbH beabsichtigt auf dem vorhandenen Haldenplateau der ehemaligen Bergehalde eine Deponie der Deponieklasse I zu errichten und zu betreiben.

Die vorhandenen Restkapazitäten sollen zur Deponierung von DK I-Abfällen genutzt werden. Das Ablagerungsvolumen der auf einer Grundfläche von rund 6,2 Hektar geplanten Deponie beträgt cirka 3,5 Millionen m³ verteilt auf fünf aufeinanderfolgende Schüttabschnitte bei einer Laufzeit von cirka 15 Jahren. Jährlich sollen maximal 400.000 Tonnen Abfälle abgelagert werden. Die vorgesehene Endhöhe der Deponie liegt im Hochpunkt bei 84,50 Meter NN.

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