Das Modell für die Neubauten des Straßenverkehrsamtes und der Förderschule (Foto: © Kreis Viersen)
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Kreis Viersen. Kreis Viersen baut mit Fritzen + Müller-Giebeler Architekten

Der Kreis Viersen hat den Auftrag für die Planung des Straßenverkehrsamtes und einer Förderschule für das Förderzentrum West vergeben. Den Zuschlag bekamen Fritzen + Müller-Giebeler Architekten. Das Münsteraner Architekturbüro hatte auch den ersten Preis im vorausgegangenen Wettbewerb belegt.

“Fritzen + Müller-Giebeler Architekten ist es nicht nur gelungen, den Bedürfnissen der Förderschule und des Straßenverkehrsamtes eins zu eins gerecht zu werden – sie haben auch das Kriterium der zirkulären Wertschöpfung erfolgreich aufgegriffen”, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen.

“Die Expertise von Fritzen + Müller-Giebeler Architekten war für uns eines der ausschlaggebenden Kriterien. Das Projektteam besteht aus erfahrenen Architektinnen und Architekten, darunter auch Prof. Dr. Linda Hildebrand von der RWTH Aachen als Expertin auf dem Gebiet des Rezykliergerechten Bauens. Der Kreis Viersen profitiert somit von Projektbeginn an von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in puncto zirkuläres Bauen”, erläutert Jörg Papenkort, Leiter des Gebäudemanagements.

Die Gebäude sollen genau wie das Kreisarchiv nach den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung entstehen. Mit dem Einsatz von wiederverwendbaren und nachwachsenden Rohstoffen beweist der Kreis Viersen erneut, dass nachhaltiges Bauen möglich ist. Das Grundstück für das neue Straßenverkehrsamt sowie den ersten eigenen Standort des Förderzentrums West befindet sich am Ransberg in Viersen-Dülken in direkter Nähe zum Kreisarchiv.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Aktuell laufen bereits die Ausschreibungen für die Fachplaner. “Sobald alle Projektbeteiligten an Bord sind, nehmen die Planungen Fahrt auf”, so Papenkort.

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