Steffi Opitz (Foto: Grüne Oberhausen)
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Oberhausen. Fraktionssprecherin Steffi Opitz, auch gleichstellungspolitische Sprecherin der GRÜNEN, ist sehr zufrieden, da ein von ihrer Fraktion initiierter Haushaltsantrag zur finanziellen Stärkung der Frauenberatungsstelle von allen im Rat vertretenden demokratischen Fraktionen – CDU, SPD, GRÜNE und Linke.Liste – gemeinsam gestellt wird.

„Durch die Corona-Pandemie steht die Stadt Oberhausen vor sehr großen finanziellen Einschnitten. Wir wissen aber auch, dass die pandemische Lage sowohl wirtschaftlich als auch sozial einen großen Schaden anrichtet. Dass nun der Frauenberatungsstelle, quasi gesichert, zukünftig 70.000 Euro zusätzlich im Jahr zur Verfügung stehen, ist zwar im Anbetracht der misslichen Lage nur ein Baustein der Schadensbekämpfung, aber für die Frauenberatungsstelle eine notwendige Unterstützung“, so Opitz.

Die pandemiebedingte Bestätigung der Systemrelevanz betont sowohl die Wichtigkeit als auch die Notwendigkeit der dortigen Beratung. Die statistische Überprüfung der Beratungen der Jahre 2017 bis 2020, insbesondere im Hinblick auf die seit letztem Jahr einhergehenden pandemiebedingten Veränderungen der Lebenssituationen der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, zeigt eine deutliche Steigerung des Beratungsbedarfes und bedingt einen Ausbau der vorhandenen Kapazitäten. Seit 2017 steigt der Beratungsbedarf im Bereich der Gewalt, der häuslichen Gewalt, des Stalkings, der Trennung bzw. Scheidung und der digitalen Gewalt.

Mit den zukünftig zur Verfügung stehenden weiteren finanziellen Mitteln kann nach Ansicht der Oberhausener Grünen die Beratungseinrichtung vor allem personell aufstocken, um dem Bedarf der Oberhausener Frauen gerechter zu werden.

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