Die CDU-Fraktionsvorsitzende Julia Zupancic (Foto: privat)
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Moers. Auf Einladung der CDU-Fraktionsvorsitzenden Julia Zupancic diskutierten Vertreter des Moerser Einzelhandels, des städtischen Initiativkreises, der Immobilien- und Standortgemeinschaft, des Fraktionsvorstandes und der Bürgermeister in einer Video-Konferenz über die Zukunft der Innenstadt, während und nach der Corona-Pandemie.

„So ein digitaler Austausch ist uns vor allem in Corona sehr wichtig. Wir als Politikerinnen und Politiker haben noch einmal hautnah erfahren, welche Erfahrung der Einzelhandel mit den Corona-Hilfen macht. Tenor der Beteiligten war während der Video-Konferenz, dass der gesamte Prozess schleppend, wenn nicht sogar absolut unbefriedigend verlaufe und die Antragsteller überwiegend immer noch auf die Novemberhilfen warten würden oder teilweise vielen der Bescheid immer noch fehle. Das ist unzumutbar und schürt die Existenzängste“, so Julia Zupancic, Fraktionsvorsitzende der CDU im Moerser Stadtrat. Druck auf Berlin werde bereits ausgeübt.

„Wir haben im Bezug auf die Corona-Hilfen bereits einen Brandbrief abgesetzt und auch der Bürgermeister Christoph Fleischhauer hat hier ebenfalls seine Unterstützung zugesagt. Der Einzelhandel braucht die versprochenen finanziellen Hilfen jetzt“, so Zupancic weiter. Aber laut Zupancic brauche Moers auch langfristig ein neues Konzept für eine lebendige Innenstadt.

„Die zukünftige Neugestaltung der Innenstadt mit Barrierefreiheit und Verweilcharakter, sind für die CDU-Fraktion wichtige Themen für die Zukunft. Es ist aber genauso wichtig, sich auch die anderen Seiten anzuhören. Also die der Einzelhändler und die der Verbände. Deswegen freuen wir uns sehr über die Einladung des Initiativkreis Moers zum Zukunftsgipfel 2030 und werden uns dort sehr gerne aktiv einbringen.“

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