v.l. Hund Manfred, Michael Zajuntz, Nico Zajuntz und Rastherr Martin Borges (Foto: privat)
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Moers. Trotz der Pandemie müsse man, anders als in anderen Städten, an den Planungen für die Moerser Kirmes und den Moerser Weihnachtsmarkt unbedingt festhalten. Diese Kernaussage nimmt die Moerser FDP aus dem Dialog mit dem Schausteller Michael Zajuntz mit.

„Wir wissen nicht, wie die Situation in fünf oder zehn Monaten aussieht. Jetzt schon die Kirmes oder den Weihnachtsmarkt in Frage zu stellen, wäre deswegen nicht nachvollziehbar“, äußert sich Zajuntz. Andere Kommunen hätten bereits mit dem Absagen begonnen.

Auch FDP-Ratsherr Martin Borges befürwortet, die Planungen für die zweite Jahreshälfte fortzuführen: „Wenn Veranstaltungen stattfinden können, dann müssen wir auch Pläne haben. Absagen kann man notfalls auch noch kurzfristig“, sagt Borges.

Michael Zajuntz führte FDP-Ratsvertreter Martin Borges durch seine Lagerhalle, in und vor der momentan etwa 25 Fahrzeuge und Buden stehen. Der Weihnachtsmarkt 2019 sei seine letzte Einnahme gewesen, erzählt er. Zajuntz betont, ihm seien die anderen Betriebe vor Ort wichtig. So bezieht er seine Getränke und das Fleisch ausschließlich von Moerser Betrieben. Um so den Geldumschlag in Moers zu lassen.

Er habe Verständnis für die Corona-Schutzmaßnahmen, doch es brauche langfristig auch einen Plan, wie es weitergeht. „Die Impfungen sind ja jetzt in Sichtweite“, bekräftigt Zajuntz seine Hoffnung. Die FDP und Michael Zajuntz hoffen, dass man im Spätsommer mit dem Impfen weit genug sei, um auch das gesellschaftliche Leben und die Freiheit wieder genießen zu können.

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