Dr. Jan Fallack (Foto: CDU)
Anzeige

Moers. Dass das Gymnasium Filder Benden an der Zahnstraße wegen einer PCB-Belastung saniert werden muss, sei unumstritten und absolut notwendig. Aber dass man deswegen sogar über eine komplette Umsiedlung des Gymnasiums in den Moerser Osten diskutiert, sorge bei der CDU-Fraktion für Kopfschütteln. Denn es werde auch in Kauf genommen, ein intaktes Schulsystem in der Grafenstadt im Zweifel stark zu beschädigen, so Dr. Jan Fallack, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Moers.

„Wir sind ganz klar gegen eine Standortverlegung des Filder Benden. Nicht zuletzt, weil die Kooperationskurse zwischen den insgesamt drei Innenstadtgymnasien in Moers nicht mehr funktionieren würden”, erklärt Fallack weiter. „Für Schüler der Gymnasien wäre das Pendeln dann zeitlich gar nicht mehr machbar. Dementsprechend würde diese Kooperation dann nicht mehr funktionieren. Und abgesehen davon, ist das Filder Benden an der Zahnstraße schon alleine historisch nicht wegzudenken.”

„Es ist unumgänglich, dass sich die Schule der Belastung durch diesen enormen Umbau stellen muss. Aber bitte bitte ohne diesen im Raum stehenden Ortswechsel”, meint Fallack.

„Es ist sozusagen eine „Mammut-Sanierung”, die das Filder Benden am jetzigen Standort betrifft. Nach den Überlegungen zum Ortswechsel würde das Gymnasium aber genau neben der Geschwister-Scholl-Gesamtschule seinen Platz finden. Die Befürchtungen des Gesamtschulleiters, Rolf Grüter, dass durch diese Verlegung dann immer mehr Schüler am Gymnasium und nicht an der Gesamtschule angemeldet werden, können wir absolut nachvollziehen”, macht Fallack klar. „Nächsten Montag werden wir im Schulausschuss über dieses Thema beraten. Als CDU-Fraktion werden wir vehement für den Verbleib an der Zahnstraße in der Innenstadt plädieren.”

Beitrag drucken
Anzeigen