Mit einem Autokran wurde die 36,5 Tonnen schwere Lok auf ein Schwerlasttransport-Fahrzeug verladen (Foto: Tim Kögler)
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Monheim am Rhein. Industriedenkmal zieht nach Restaurierung vor die neue Kulturraffinerie K714 auf ein Gleisbett

Die historische E-Lok ist am Freitag, 12. März, erfolgreich von der Grünfläche am Berliner Ring zum Werksgelände der Bahnen der Stadt Monheim umgezogen. Gegen 10.15 Uhr hob ein Autokran das 36,5 Tonnen schwere Industriedenkmal an und setzte es wenige Minuten später sicher auf ein Schwerlasttransport-Fahrzeug. In sicherem Abstand verfolgten einige Schaulustige das Spektakel.

Bei den Bahnen der Stadt Monheim an der Daimlerstraße wird die Lok nun in den kommenden Jahren aufwendig restauriert und dann, an aller Wirkungsstätte, vor der neuen Kultraffinerie K714 auf ein Gleisbett gesetzt. Die grüne LMH 15 ist eine zweiachsige AEG-Industrielokomotive, die 1928 hergestellt und dann im Rangier- und Werksverkehr bei der Kleinbahn Langenfeld-Monheim-Hitdorf (LMH) eingesetzt wurde, aus der 1963 dann die Bahnen der Stadt Monheim (BSM) hervorgingen. Viele Jahre verliefen die Gleise mitten über die Krischerstraße und schlossen das Shell-Gelände, den heutigen Rheinpark mit der künftigen Kulturraffinerie, an das Schienennetz an.

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