Eric Scheuerle (Foto: privat)

Kreis Viersen. Mit Schnelltests, Masken, Abstand und einem klugen Leitsystem haben die rund 400 Delegierten der FDP in der Westfalenhalle in Dortmund ihre Reserveliste für die Bundestagswahl aufgestellt. Abhängig vom Wahlergebnis bestimmte diese, welche FDP-Politiker aus NRW dem nächsten Deutschen Bundestag angehören werden.

Der Viersener Bundestagskandidat Eric Scheuerle wurde dabei mit 87% auf Platz 35 der Landesliste gewählt. Seit der letzten Wahl 2017 sind 20 Abgeordnete der FDP aus NRW im Bundestag vertreten. Entsprechend bräuchte es ein historisches Ergebnis für die Freien Demokraten, damit Scheuerle den Sprung nach Berlin schafft. Für Scheuerle, der seit 2020 dem Kreistag angehört, geht es aber um mehr: „Als Kommunalpolitiker ist es mir ein besonderes Anliegen, den Kreis Viersen und seine Kommunen zu stärken. Viele Beschlüsse auf Bundesebene haben unmittelbare oder mittelbare Auswirkungen auf uns vor Ort. Auch wenn der Einzug in den Bundestag ein ambitioniertes Ziel ist, möchte ich meine Kontakte nutzen, um den Kreis Viersenern eine Stimme zu geben“, erklärt Scheuerle.

Der 22-Jährige ist zudem der jüngste Kandidat, den die Freien Demokraten für Ihre Landesliste aufgestellt haben. Daher möchte er die Generationsgerechtigkeit besonders in den Blick nehmen: „Die aktuelle Krise wird die kommenden Generationen durch hohe Schuldenaufnahme noch über Jahrzehnte belasten. Dass weiterhin gigantische Summen von Steuergeld durch in die Verlängerungen des Lockdowns verbrannt werden, anstatt verstärkt in Impfungen und Schnelltests zu investieren und damit eine wirkliche Öffnungsperspektive zu bieten, ist ein generationenpolitischer Skandal“, erklärt Scheuerle seine Beweggründe.

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