Die Preisübergabe im Rahmen des Mühlenmarktes mit den Mitgliedern der Jury und den Preisträgern, in der Mitte Karsten Toemmler-Stolze mit dem Heimatpreis (Foto: Historischer Verein Wegberg)
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Wegberg. Das Wetter hatte mitgemacht und so konnte Bürgermeister Michael Stock zu Füßen von St. Peter und Paul die Gewinner des 1. Platzes beim Wettbewerb Heimat-Preis 2020 bei Sonnenschein ehren: Die Bürgerinitiative Wegberger Innenstadt Entwicklung BIWIE mit ihrem Musterprojekt “Mühlenmarkt Wegberg”. Neben der Preisträgerin begrüßte er die Mitglieder der Jury, die sich aus dem Verwaltungsvorstand und Vertretern und Vertreterinnen aus den Fraktionen zusammensetzt und sich in gebührendem Abstand eingefunden hatten.

Die Stadt Wegberg hatte im Zeitraum von Februar bis Ende August letzten Jahres den Wettbewerb Heimat-Preis zum zweiten Mal ausgelobt. Gefördert wird die Stadt hierbei vom Land-Nordrhein-Westfalen innerhalb seiner fünf Säulen der Heimatförderung. Mit dem Wettbewerb werden Projekte, Aktionen oder Produkte gefördert, die beispielsweise die Geschichte der Stadt Wegberg und ihrer Menschen sowie Traditionen erlebbar machen und dabei auch Orte und Plätze attraktiver gestalten, um Heimat erlebbar zu machen. Im Vordergrund steht immer das Heimatbewusstsein und die Förderung örtlicher oder regionaler Identität. Der Heimat-Preis soll auch dazu ermutigen neue Ideen zu entwickeln, wie Michael Stock nun ausdrücklich noch einmal hervorhob. Zugleich betonte Wegbergs Bürgermeister, dass die Preisübergabe leider nicht in einer Veranstaltung erfolgen konnte, wofür alle Anwesenden natürlich Verständnis zeigten.

Für die BIWIE nahm Karsten Toemmler-Stolze, Sprecher der Initiative, Urkunde und Preis entgegen und bedankte sich für die gute Kooperation mit der Stadt, die zu einer Wiederbelebung des Wochenmarktes geführt hat. Man sei zuversichtlich, die weiteren Bausteine des Marktkonzeptes umzusetzen und den Markt so noch attraktiver zu gestalten, um die Innenstadt zu beleben. Mit dem ersten Preis ist zugleich ein Preisgeld von 2.500 Euro verbunden; die Finanzierung übernimmt das Land NRW.

Die weiteren Preisträger, die DPSG Wegberg-Dalheim mit dem Musterprojekt “Heimat pflegen” (2. Platz) und der Historische Verein Wegberg e.V. mit dem Musterprojekt „Berker Klängerstu’ef” (3. Platz) erhalten ihre Preise in Kürze, was Hermann-Josef Heinen, Vorsitzender des Historischen Vereins und ebenfalls vor Ort, freudig zur Kenntnis nahm.

Auch für 2021 hat die Stadt den Wettbewerb ausgeschrieben. Hinweise finden sich auf der Internetseite der Stadt Wegberg. Eingereicht werden können die Vorschläge bis zum 31.08.2021, so Michael Stock auf Nachfrage. Weitere Fragen hierzu beantwortet Lothar Esser von der Stabsstelle Quartierentwicklung (lothar.esser@stadt.wegberg.de, Tel. 02434 83 130).

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