Christian Mangen MdL (Foto: privat)
Anzeige

Mülheim. Die vom Corona-Krisenstab in Mülheim beschlossene Ausgangssperre über das Wochenende stellt eine ernsthafte Einschränkung der persönlichen Freiheit dar. Zwischen 21 und 5 Uhr dürfen Bürgerinnen und Bürger nur im Ausnahmefall die Wohnung verlassen. Diese Herangehensweise wird nun auch im Bundestag diskutiert, um über eine flächendeckende Ausgangssperre zu entscheiden.

„Diese Maßnahmen bringen uns bei der Pandemiebekämpfung nicht weiter und stellen einen zu großen Eingriff in die persönliche Freiheit dar. Wir von den Freien Demokraten können dies nicht ohne weiteres hinnehmen. Nach 21 Uhr mit seinem Hund spazieren gehen zu dürfen aber nicht mehr mit seiner Ehefrau, ist unverhältnismäßig und schafft nichts anderes als weitere Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern“, so der Mülheimer Landtagsabgeordnete Christian Mangen von den Freien Demokraten.

Diese massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit der gesamten Bevölkerung stellt keine Lösung für das eigentliche Problem dar. Partys in geschlossenen Wohnungen sorgen regelmäßig für einen Anstieg der Corona-Fälle über das Wochenende.

Beitrag drucken
Anzeigen