Kreuzungsbereich Langemark-/Helbüchelstraße (Foto: privat)
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Dormagen. Wer nicht allzu oft den Straßenbereich Langemark-/Helbüchelstraße nutzt, ist irritiert: Der leicht versetzte Verlauf der Langemarkstraße an der Stelle, an der sie die Helbüchelstraße quert, führt dazu, dass die hier gültige Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ für manche Verkehrsteilnehmer:innen nicht eindeutig erkennbar ist und deshalb verunsichert. „Hier sehen wir ein Gefahrenpotential, das durch ein gesteigertes Verkehrsaufkommen zum entstehenden Wohnquartier ‚Höfe am alten Wochenmarkt‘ zunehmen wird“, weiß Sonja Kockartz-Müller, planungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Davon betroffen ist auch der Schulweg der Schüler:innen der Theodor-Angerhausen-Grundschule.“

„Schon jetzt sind negative Auswirkungen infolge der durch die Baustelle verursachten Verkehrssteigerung wahrnehmbar“, ergänzt Ruben Gnade, Mitglied im Planungsausschuss. „Bei einem Vor-Ort-Termin mit Anwohner:innen konnten wir uns zudem davon überzeugen, dass aufgrund der beschriebenen Situation vor allem der Bereich direkt vor der Schule für die jungen Verkehrsteilnehmer:innen gefährlich werden kann.“ Hinzu kommen parkende Autos, die durch den Bring- und Abholverkehr der gegenüber der Schule liegenden Tagespflegeeinrichtung den Kindern die sichere Überquerung der Straße erschweren.

„Auf der einen Seite ist es gerade diese Unübersichtlichkeit, die zu erhöhter Aufmerksamkeit führt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Michael Dries, „auf der anderen Seite gibt es aber leider auch immer wieder Autofahrer:innen, die gedankenlos einfach weiterfahren.“ Deshalb stellen die Sozialdemokraten im Planungsausschuss die Frage, ob Maßnahmen für eine von allen Verkehrsteilnehmer:innen unmittelbar erkennbare Verkehrsführung möglich sind. „Wir denken hier zum Beispiel an die Markierung von Überwegen oder die Einrichtung eines Kreisverkehrs“, erläutert Sonja Kockartz-Müller, die zudem nach einer Anpassung des Schulwegeplans für Theodor-Angerhausen-Schule fragt.

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