Sabine Weiss während ihrer Rede anlässlich der offiziellen Nominierung als Wahlkreiskandidatin für die Bundestagswahl 2021 (Foto: Thomas Eusterfeldhaus | CDU-Kreisverband Wesel)
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Kreis Wesel. Eine wichtige personelle Entscheidung im Hinblick auf die am 26. September stattfindende Wahl des Deutschen Bundestages trafen am vergangenen Samstag in Neukirchen-Vluyn Vertreter der CDU aus dem Kreis Wesel.

Mit 93,2 Prozent Zustimmung nominierten die Vertreter aus den insgesamt 10 Städten und Gemeinden des Bundestagswahlkreises 113 (Wesel I) die Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss erneut als Wahlkreiskandidatin.

Zu Beginn ihrer Rede blickte Sabine Weiss auf die Arbeit der vergangenen Jahre in Berlin zurück. Nicht nur die Bundesrepublik, sondern auch die Weltgemeinschaft habe mehrere Krisen bewältigen müssen. So habe die Reaktorkatastrophe von Fukushima zu einem Umdenken hinsichtlich der Nutzung der Kernenergie geführt und die Energiewende beschleunigt, der Euro-Krise wurde mit staatlichen Hilfskrediten und Rettungsmaßnahmen begegnet und die Flüchtlingsbewegungen im Zuge des Syrienkrieges habe Europa und vor allem Deutschland vor große Herausforderungen gestellt.

Neben der Bewältigung dieser Krisen habe die von der CDU geführte Bundesregierung in den letzten Jahren viel Positives für die Menschen im Land erreicht. Auf zwei konkrete Beispiele ging Sabine Weiss ein: „Mit der Einführung der Mütterrente haben wir ein zentrales Versprechen aus dem letzten Wahlkampf eingelöst. Dies ist eine wichtige Anerkennung der großartigen Leistung, die viele Mütter Tag für Tag für ihre Familien und unsere Gesellschaft erbringen. Gute Nachrichten gab es auch für Arbeitnehmer. Im Jahr 2015 haben wir in Deutschland einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn eingeführt, der in guter Tradition christdemokratischer Politik unsere Wertschätzung der Arbeit und derer, die sie leisten, zum Ausdruck bringt.“

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede lag im Bereich der Corona-Pandemie. In ihrer Funktion als parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit ist Sabine Weiss seit 14 Monaten tagtäglich mit dem Thema befasst. Sie nutzte die Gelegenheit, um den Menschen im Kreis Wesel Mut zu machen: „Wir befinden uns auf der Zielgeraden im Kampf gegen die Pandemie. Mittlerweile werden bis zu 750.000 Personen pro Tag geimpft. Aktuell sind bereits mehr als 20 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und im zweiten Quartal erwarten wir deutlich über 100 Millionen Impfdosen. Der Impfturbo wird damit gezündet und dies ist ein Grund zu vorsichtigem Optimismus.“ Sie verwies zudem auf die zahlreichen Hilfsprogramme des Bundes und der Länder, das soziale Sicherungssystem und die Rettungsschirme für die Wirtschaft. „All diese Maßnahmen sind heute nur möglich, weil die Union von CDU und CSU in den letzten Jahren konsequent die Politik der schwarzen Null durch- und umgesetzt hat. Deshalb ist es wichtig, nach der Bewältigung der Pandemie wieder zu dieser Politik des soliden Haushaltens zurückzukommen“, so Sabine Weiss.

Abschließend schwor sie die Mitgliedern ihrer Partei für den anstehenden Wahlkampf ein: „Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und geschlossen in den Wahlkampf ziehen. Wir gestalten Zukunft mit Erfahrung. Das wird unser Motto in den nächsten Monaten sein.“

Neben der Aufstellung der Wahlkreiskandidatin stand auch die Wahl von Vertretern des CDU-Kreisverbandes Wesel zur Landesvertreterversammlung an. Diese Versammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt die Reserveliste des CDU-Landesverbandes zur Bundestagswahl beschließen. Als Vertreter aus dem Kreisverband Wesel wurden Charlotte Quik (Hamminkeln), Ingo Brohl (Moers), Sabine Weiss (Dinslaken), Frank Berger, Julia Zupancic (beide Moers) und Sascha van Beek (Alpen) gewählt.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Versammlung auf dem Gelände des VIVA Event- und Freizeitpark in Neukirchen-Vluyn unter freiem Himmel und unter Einhaltung aller nach der Corona-Schutzverordnung des Landes vorgegebenen Hygienevorschriften statt. So unterzogen sich etwa die Teilnehmer der Versammlung vorab einem Corona-Test.

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