Dr. med. Sedat Spiekermann, Leitender Arzt der Schmerzklinik (Foto: KLINIKUM WESTFALEN GmbH)

Dortmund. Fachklinik setzt auf multimodale Antworten über Schulmedizin hinaus

Wenn Schmerz losgelöst von einem akuten Warnsignal des Körpers fortbesteht, dann kann er selbst krankmachen. Das Schmerzzentrum Westfalen und die Schmerzklinik am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund will Betroffenen beim Aktionstag gegen den Schmerz am Dienstag, 1. Juni, von 10 bis 12.30 Uhr Informationen rund um das Thema Schmerz anbieten. Pandemiebedingt geben ausschließlich Online-Vorträge und im Netz live gezeigte Videos Hilfestellungen und verweisen auf Strategien jenseits einer reinen Schmerzmedikation. Einbezogen werden Osteopathie, interventionelle Schmertherapie, Psychotherapie, Akupunktur, Klangtherapie oder Bewegung und Physiotherapie.

Dr. med. Sedat Spiekermann stellt als Leitender Arzt der Klinik Ansätze einer Multimodalen Schmerztherapie vor. „Unser Ansatz ist es, nicht den Schmerz, sondern den ganzen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Interdisziplinäre Schmerzklinik will die Lebensqualität chronisch schmerzerkrankter Menschen steigern“, so Dr. Spiekermann. Seine Klinik setzt dazu neben schulmedizinischen Methoden auch ergänzende, komplementärmedizinische Therapieansätze ein. Beim Aktionstag gegen den Schmerz werden auch solche Strategien vorgestellt.

Die Teilnehmer können Informationsangebote online verfolgen, aber auch im Chat Fragen stellen und mit den Referenten diskutieren. Der Link für den Klick zum Aktionstag und Tipps für das Mitmachen werden auf der Internetseite www.klinikum-westfalen.de erläutert. Ein PC, ein Mobiles Gerät wie zum Beispiel ein Smartphone und eine Internetverbindung genügen. Teilnehmer können komplett anonym bleiben oder sich offen mit den Experten austauschen. Das Angebot ist eingebunden in einen bundesweiten Aktionstag mit einer Vielzahl von Angeboten rund um das Thema Schmerz.

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