Das Kinder- und Jugendzentrum Step in der Mönchengladbacher Innenstadt (Foto: Stadt MG)
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Mönchengladbach. Jugendhilfeausschuss hat die Verwaltung beauftragt, Planung in die Wege zu leiten

Das Kinder- und Jugendzentrum an der Stepgesstraße soll grundlegend saniert und modernisiert werden. Der Jugendhilfeausschuss hat die Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beauftragt, die Entwurfsplanung einschließlich der Kostenberechnung in Auftrag zu geben. Grundlage der Planung soll die Machbarkeitsstudie sein, die das Gebäudemanagement der Stadt (GMMG) in der Sitzung vorgestellt hatte.

Die Realisierung hat die Politik an Bedingungen geknüpft: Voraussetzung für den Umbau ist ein weiterer Ratsbeschluss und eine 80-prozentige Förderung der Kosten aus dem Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt”.

Das 1981 in der Mönchengladbacher Innenstadt eröffnete „Step“, das zusammen mit der evangelischen Christuskirchengemeinde und der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus als Jugendkooperation Mönchengladbach Mitte (JUKOMM) betrieben wird, hat nach 40 Jahren eine konzeptionelle und bauliche Auffrischung dringend nötig. Und das nicht nur, weil die Anforderungen an Brandschutz, Rettungswege und Barrierefreiheit in den letzten Jahrzehnten gestiegen sind. Die fünfgeschossige Einrichtung am Sonnenhausplatz öffnet sich schon seit Jahren für neue Nutzergruppen. Die klassischen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden bereits durch Streetwork, Workshops, Bildungs- und Kulturangebote ergänzt.

Mit der Modernisierung soll das Angebot des Kinder- und Jugendzentrums aber noch einmal erweitert werden. Es soll zur verlässlichen Anlaufstelle werden, in der täglich ganz unterschiedliche Angebote laufen. Ein zentraler Ort, von dem junge Menschen aus der ganzen Stadt wissen, dass sie dort auf Gleichaltrige treffen, fehlt bisher. Außerdem soll es nach dem Umbau auch Räume mit einem eigenen Eingang geben, die von den Jugendlichen selbst verwaltet werden.

Neue, barrierefreie Eingänge und Toiletten, ein überdachter Innenhof, ein von den Jugendlichen selbst bespieltes Café im Untergeschoss, neue Spielbereiche, Kunst- und Aktionsräume, neue Küche und Bistro, eine Aufzugsanlage – das von der GMMG gemeinsam mit der JUKOMM entwickelte Modernisierungsprogramm hat es in sich. Schon jetzt ist klar, dass die Bauzeit mindestens 20 Monate betragen wird. Auch darüber, wie diese Zeit für die jungen Nutzer*innen mit Pop-Up Jugendzentren und anderen Angeboten überbrückt werden kann, denkt man im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie bereits nach.

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