Evakuierungsradius Bombe Raderberg (Quelle: „Stadt Köln)
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Köln. Rund 3.000 Personen von Evakuierung betroffen – Anlaufstelle für Evakuierte in der Sporthalle am Südstadion eingerichtet

 

Wegen der heute in Raderberg gefundenen Weltkriegsbombe sind von der Evakuierung rund 3.000 Personen betroffen. Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner wird in der Sporthalle am Südstadion, Vorgebirgsstraße 76, 50969 Köln (Zugang Klaus-Ulonska-Weg) eingerichtet.

Das Ordnungsamt wird in Kürze den ersten Klingelrundgang beginnen. Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Die Straßensperren rund um den Bereich werden aufgebaut. Im anschließenden zweiten Klingeldurchgang stellt das Ordnungsamt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung geben. Ein Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Weitere Informationen erhalten Betroffene beim Bürgertelefon der Stadt Köln unter 115 oder unter 0221/221-0 sowie beim Servicetelefon des Ordnungsdienstes und Verkehrsdienstes unter 0221/221-32000.

Betroffen von der Evakuierung sind insbesondere mehrere Schulen und Kitas sowie eine Einrichtung der Rheinenergie. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder.

Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.

Betroffen von der Sperrung sind auch die KVB Bus-Linien 106, 132, 133 und 142. Der Güter- und Bahnverkehr auf dem Streckennetz der Deutschen Bahn sowie der Luftraum werden kurzfristig für den Entschärfungszeitraum unterbrochen beziehungsweise gesperrt.

Der gesamte Bereich sollte aufgrund der Straßensperrungen großräumig umfahren werden. Insbesondere wird die Bonner Straße zwischen Rolandstraße/Teutoburger Straße und der Marktstraße gesperrt. Der Bonner Wall wird zwischen Vorgebirgsstraße und Siegfriedstraße/Alteburger Wall gesperrt. Der Bischofsweg wird zwischen Vorgebirgsstraße und Kreuznacher Straße/Marktstraße gesperrt.

Frei bleiben die Vorgebirgsstraße und die Rolandstraße. Wegen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite www.stadt.koeln sowie zusätzlich bei Radio Köln, WDR und anderen Medien und online bei den Kölner Verkehrsbetrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

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