(v. l.) Westenergie-Kommunalmanger Nils Rudolph, Klimaschutzmanager Luuk Masselink, Bürgermeister Thomas Ahls, Schützenbruder Willi Költgen, Vorsitzender der Schützenbruderschaft Andreas Költgen und Schützenbruder Georg Wilke bei der heutigen Preisverleihung des Westenergie Klimaschutzpreis (Foto: Westenergie)
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Alpen. Die St.-Heinrich-Schützenbruderschaft Bönning-Rill 1947 e. V. aus Alpen gewinnt den Westenergie Klimaschutzpreis in der Gemeinde Alpen und damit 1.000 Euro Preisgeld. Gemeinsam gratulierten Bürgermeister Thomas Ahls, Klimaschutzmanager Luuk Masselink und Westenergie-Kommunalmanager Nils Rudolph dem Verein, der das Dach des Schützenhauses mit einen Thermo-Dach aufgerüstet hatte. Damit erzielt der Verein eine Steigerung der Energieeffizienz.

Bürgermeister Thomas Ahls sagte: „Die kreativen Ideen rund um den Schutz von Klima und Umwelt in unserer Gemeinde beeindrucken uns immer wieder. Umso schöner ist es, dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen.“

Das neue Thermo-Dach der Bruderschaft wurde aus Sandwichpaneelen mit einer 100mm starken Isolation errichtet, um auch zukünftige gesetzliche Bedingungen zu erfüllen. Andreas Költgen, Vorsitzender der Schützenbruderschaft, berichte: „Die Fertigstellung des sanierten Vereinsdachs motiviert uns zusätzlich für weitere geplante Maßnahmen. Darunter zählt der Austausch konventioneller Beleuchtung gegen LED-Technik und der Einbau einer Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.“

Westenergie-Kommunalmanager Nils Rudolph erklärte: „Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde Alpen das Bewusstsein bei den Menschen vor Ort zum Thema Klima- und Umweltschutz fördern und gleichzeitig gemeinnützige Organisationen unterstützen können.“

Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

Zudem ermittelt Westenergie seit 2018 den Klimaschutzhelden des jeweiligen Jahres. Aus drei außergewöhnlich gelungenen Ideen stimmt das Publikum per Online-Wahl über das Gewinnerprojekt ab.

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