Fritz Pütz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Bombe (Foto: Stadt Köln)
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Köln. Update 17 Uhr: Die Bombe ist entschärft. Die Verkehrssperrungen werden jetzt sukzessive aufgehoben, die Anwohner*innen können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.


Die Vorbereitungen für die Entschärfung der amerikanischen Ein-Zentner-Bombe an der Werthmannstraße in Lindenthal haben begonnen.

Rund 300 Personen müssen ihre Wohnungen verlassen. Das Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind ist diesmal von der Evakuierung nicht betroffen. Patient*innen sowie Mitarbeiter*innen müssen allerdings gesicherte Räumlichkeiten aufsuchen. Für Anwohner*innen wird eine Anlaufstelle in der Turnhalle des Apostelgymnasiums, Biggestraße 2 in 50931 Köln, eingerichtet. Hunde dürfen auf das Schulgelände mitgebracht werden, aber nicht in die Turnhalle.

Die Ein-Zentner-Bombe wurde bei Bauarbeiten per Zufall entdeckt. Ein Zeitpunkt für die Entschärfung des Blindgängers steht noch nicht fest. Bereits im August und September waren auf dem Areal Weltkriegsbomben entdeckt und entschärft worden.

Der Militärring wird mit Beginn der Evakuierungsmaßnahmen in Kürze für den Autoverkehr gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesamten Bereich zu meiden. Wegen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich im Internet unter www.stadt.koeln sowie bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

(Grafik: Stadt Köln)
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