Inside Out (Foto: © Gerhard Richter)
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Mönchengladbach. Die Highlights des 1. Festivalwochenendes

Acht Konzerte mit renommierten Jazzmusiker:innen wie Markus Stockhausen oder Hugo Read, aufstrebenden Bands wie dem Hans Anselm Quintett oder Firasso und Nachwuchsmusiker:innen aus der Region stehen auf dem Programm des Festivals Jazz in der Kirche, das vom 12. bis 21. November in Mönchengladbacher Gotteshäusern stattfindet. Schon das 1. Festivalwochenende bietet drei musikalische Highlights

Den Auftakt macht der Newkammer-Chor der Mönchengladbacher Singschule mit Wolfram Goertz an der Kirchenorgel und einem Jazztrio am Freitag, 12. November (20 Uhr) in der Citykirche Alter Markt (Kirchplatz 14, 41061 MG). Im Mittelpunkt des Konzerts steht das Werk „A little Jazz Mass“ des englischen Komponisten Bob Chilcott, der als Mitglied der „King’s Singers“ weltweit Erfolge feierte. Die Komposition folgt der liturgischen Reihenfolge einer Messe, beginnend mit dem Introitus, über die Teile des Ordinariums (Kyrie, Gloria, etc.) bis zum festlichen Orgelausklang. In den einzelnen Sätzen der Komposition, die mit einem gemischten Chor und Jazz-Trio (Frank Füser – Klavier, Nils Imhorst – Kontrabass, Dominik Lang – Schlagzeug) besetzt ist, wechseln sich pulsierende Grooves mit sanftem Swing und sphärisch anmutendem Blues miteinander ab. Der Mönchengladbacher Musiker und Journalist Dr. Wolfram Goertz wird an der Orgel mit drei Jazz-Improvisationen das Programm bereichern und abrunden. Die musikalische Leitung des Abends hat Münsterkantor Klaus Paulsen.

Am Samstag, 13. November (20 Uhr) ist das Ali Claudi-Trio im St. Kamillus Kolumbarium (Kamillianerstraße 40, 41069 MG) mit „Blue Notes“ zu Gast. Die deutsche Gitarrenlegende Ali Claudi präsentiert mit seinen Bandkollegen, dem experimentierfreudigen Pianisten und Pedalbassisten Hans-Günther Adam und dem einfühlsamen Drummer Christian Schröder ein Konzert der Sonderklasse in der inspirierenden Atmosphäre des Kolumbariums. Das Trio kombiniert Titel aus Swing, Blues, Latin, Jazz, Funk und Balladen mit den Klängen der Pfeifenorgel aus dem Meisterbetrieb Martin Scholz und wird dieses Instrument in so nie zuvor gehörter Weise präsentieren.

Einen frischgebackenen Träger des Deutschen Jazzpreises präsentiert der JazzClub am Sonntag, 14. November (20 Uhr) im Münster St. Vitus (Abteistraße 41, 41061 MG): Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) hat den renommierten Preis erst im Juni in der Kategorie Blechblasinstrumente gewonnen. In der Münsterkirche wird er mit seinem langjährigen „Inside Out“ Duopartner Florian Weber (Flügel) auftreten. Weber und Stockhausen verbinden Spielfreude mit meisterlichem Können. Seit 2008 spielen sie zusammen und haben sich die Freude am Experimentieren stets bewahrt. Farbenreiche Kompositionen der beiden Musiker, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt, die im Kirchenraum besonders zur Geltung kommen. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur.

Das Festival wird unterstützt vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadtsparkasse Mönchengladbach, der NEW AG, der Falkenreck Stiftung und der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach.

Tickets , Preise, Coronaregeln:

Konzerttickets sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in den Vorverkaufsstellen und bei adticket oder reservix erhältlich. Erstmals bietet der JazzClub MG auch ein Festivalticket für 75 Euro (ermäßigt 50 Euro) an. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der anfallenden Vorverkaufsgebühren. Ticket-Link: https://www.adticket.de/Jazz-in-der-Kirche-Monchengladbach.html

Resttickets werden an der Abendkasse angeboten.

Die Konzerte finden nach der aktuell geltenden Cornaschutzverordnung NRW unter 3G-Bedingungen statt:

  • Zutritt haben Personen, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Ein entsprechender Nachweis muss am Eingang vorgelegt werden.

Auf dem Weg zum Sitzplatz gilt Maskenpflicht. An den Plätzen kann die Maske abgelegt werden.

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