Lutz Neuhs, Tanja Virag (li.) brachten mit Kollegin Sandra Butzen (re.) das Preisgeld der Belegschaft des Edeka-Marktes Glockenspitz zu Anja Claus (Leiterin stups-KINDERZENTRUM) (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld / Nadia Joppen)
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Krefeld. Zwei der drei Besucher/-innen konnte Anja Claus, Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs, zum zweiten Mal begrüßen: Tanja Virag, Sandra Butzen und Lutz Neuhs brachten jetzt stellvertretend für die gesamte Belegschaft des Edeka-Marktes am Glockenspitz eine Spende von 200 Euro für die Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Die Belegschaft hatte zum zweiten Mal den Preis für die am besten geschmückten Frische-Theken (Fleisch, Käse, Wurst) gewonnen – und sich zum zweiten Mal entschlossen, dieses Preisgeld zu spenden. „Wir hatten ja im vergangenen Jahr noch die Möglichkeit, das Kinder- und Jugendhospiz zu besichtigen und mich hat es persönlich sehr berührt: Es hat in mir die Erkenntnis verstärkt, wie gut es mir geht“, fasste Lutz Neuhs seine damaligen Eindrücke zusammen. Ähnlich war es auch Tanja Virag ergangen – und sie hatten ihre Erfahrungen den Kollegen/-innen berichtet. „So ist die Idee entstanden, Sie in diesem Jahr wieder zu unterstützen“, meinte Tanja Virag.

Anja Claus schilderte mit Blick darauf, dass Sandra Butzen erstmalig zu Besuch gekommen war, ausführlich, welche Elemente das stups-KINDERZENTRUM neben dem stationären Kinder- und Jugendhospiz noch umfasst: die Beratung der Eltern von kranken / behinderten Kinder in der sozialmedizinischen Nachsorge, die ambulante Kinderkrankenpflege oder die inklusive pädagogische Arbeit in der Kita.

Außerdem legte sie dar, warum Hospiz-Arbeit immer auch auf Spenden aus „bürgerschaftlichem Engagement“ angewiesen ist: „Hospiz-Arbeit wird immer nur zu 95 Prozent von Kranken- und Pflegekassen finanziert. Für den Rest und vor allem auch für zusätzliche therapeutische oder pflegende Angebote müssen die Träger Spenden einwerben“, so Claus. Sie betonte, dass es in der Kinder- und Jugendhospizarbeit nicht nur um Tod und Sterben gehe, sondern darum, den betroffenen Kindern und ihren Familien eine schöne Zeit zu ermöglichen, „bis dann irgendwann unsere Ausflügler, wie wir die Kinder nennen, uns verlassen und weiterfliegen.“ Anja Claus war sehr dankbar für den Besuch: „Es war ja auch in der Zeit seit Beginn der Corona-Pandemie in Ihrer Branche nicht leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass das Edeka-Team die Großzügigkeit und die Herzlichkeit zeigt, uns zu unterstützen.“

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

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