Die Sternsinger der Meerbuscher Kirchengemeinden hatten nun ihren Antrittsbesuch bei Bürgermeister Christian Bommers (Foto: Stadt Meerbusch)
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Meerbusch. Aus den katholischen Kirchengemeinden Meerbuschs haben Sternsinger nun ihren vorweihnachtlichen Antrittsbesuch im Büdericher Rathaus bei Bürgermeister Christian Bommers gehabt. Begleitet wurden sie von Pfarrer Michael Berning (St. Mauritius und Heilig Geist in Büderich) sowie Vertretern der Kirchengemeinden St. Stephanus in Lank und St. Franziskus in Strümp.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist die Gruppe der jungen Könige auch diesmal deutlich kleiner ausgefallen. Den Segensspruch „20+C+M+B+22“ („Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne das Haus“), hatten sie aber wie gewohnt mit im Gepäck. Für die Sammelbüchsen der Kinder gab es daher aus der Hand von Bürgermeister Christian Bommers den ersten Geldschein.

Die Sternsinger-Aktion beschäftigt sich 2022 mit der mangelhaften Gesundheitsversorgung von Jungen und Mädchen in Afrika und steht unter dem Leitthema „Gesund werden und gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“.

„Unzählige Kinder in aller Welt leiden Not – wie sehr sie leiden, können wir uns oft gar nicht vorstellen. Da fühlt man sich oft macht- und hilflos. Das doch etwas zu bewegen ist, dass die Not zumindest zu lindern ist, zeigen die Sternsinger, zeigt ihr. Ihr macht aktiv mit und legt so Euer ganz persönliches Mosaiksteinchen in das große Gesamtbild“, sagt Bürgermeister Christian Bommers.

In vielen Ländern Afrikas ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. Auf dem Kontinent sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr dar.

Laut Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen hat jedes Kind ein Recht auf Gesundheit. Die Sternsinger-Partner setzen sich mit vielfältigen Programmen weltweit für die Verwirklichung dieses Rechts ein. Diesmal wird das Engagement der Sternsinger beispielhaft an Hilfsprojekten in Ägypten, Ghana und dem Südsudan veranschaulicht, die schon jetzt mit Geldern aus der Sternsinger-Aktion finanziert werden und gut angelaufen sind.

Neben der Sammlung von Spendengeldern lernen die Kinder durch ihr Engagement als Sternsinger aber auch Mitgefühl und Solidarität mit notleidenden Altersgenossen in aller Welt.

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