Freuen sich über die neuen Geräte zur hochmodernen Diagnostik (v.l):  Gabriele Hänsel (Vorstand Elterninitiative), Claire Späte (kommissarische Leitung KMT Station) und Elisabeth Schreurs (Stv.  Pflegedirektorin am UKD) (Foto: UKD)

Düsseldorf. Vier Geräte im Wert von einer halben Millionen Euro

Die Herzaktivität überwachen, mit einem Ultraschallgerät in den menschlichen Körper schauen, mit der Blutgasanalyse den Anteil von Kohlendioxid und Sauerstoff im Blut erfassen sowie Blutplasma auftauen. All das geht auf der Knochenmarkstransplantations-Station für Leukämiepatientinnen und Patienten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) nun mit neuen und hochmodernen Geräten. Insgesamt konnten vier neue Geräte angeschafft werden, die durch eine verbesserte und effizientere Diagnostik mit neuster Technik direkt den Patientinnen und Patienten zugutekommen. Möglich wurde die Anschaffung der neuen Geräte durch eine sehr großzügige Spende im Wert von einer halben Millionen Euro der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.

„Bereits seit mehr als 40 Jahren unterstützt die Elterninitiative Kinderkrebsklinik unser Haus und insbesondere die Betreuung von Krebspatientinnen und –patienten in unserem Klinikum. Einmal mehr konnten durch die Spende eines sehr hohen Betrags, neue Geräte angeschafft werden, die direkt vor Ort auf Station unseren Patientinnen und Patienten helfen und ihre Heilung unterstützen. So können Vitalfunktionen schneller und hochmodern beobachten werden sowie Therapien schnell und schonend umgesetzt werden. Von Herzen bedanke ich mich beim Team der Elterninitiative für die aktuelle Spende, aber auch für die kontinuierliche und Jahrzehnte überdauernde Unterstützung“, erklärt Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UKD.

Hintergrund Elterninitiative:

Das Ziel der Gründung am 28. November 1979 war klar definiert: Ein medizinisch optimales und kinderfreundliches Behandlungszentrum für Kinderonkologie in Düsseldorf zu schaffen. Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren hat die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. mehr als 45 Millionen Euro für zahlreiche Forschungsvorhaben, die Anschaffung medizinscher Geräte, die Ausstattung der Stationen, Personal für die medizinische, pädagogische und psychologische Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie für die Unterstützung von Eltern und Geschwisterkindern von schwersterkrankten Kindern und Jugendlichen am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) zur Verfügung gestellt. Rund 2.000 Mitglieder umfasst die Initiative heute.

Die geförderten Projekte auf dem Gelände des UKD reichen von Spielsachen und Computern auf den Stationen bis hin zu großen technischen Geräten und Bauvorhaben – wie der erste Umzug auf eine eigene Station (1981), die Inbetriebnahme der Knochenmarktransplantations-Station/KMT-Station (1988) oder die Anschaffungen einer Druckkammer, hier werden unter anderem Patienten mit einer Kohlenmonoxidvergiftung behandelt (1999). Auch ein Spezial-MRTs mit einer Einheit zur Tiefenhyperthermie zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen (2007) konnte nur durch die Unterstützung der Elterninitiative angeschafft werden. Weitere Meilensteine sind die Gründung des Knochenmarkspende-Registers (1990) und des Kinderpalliativteams (2003) sowie die Eröffnung des Elternhauses im Jahr 2013.

Weitere Informationen zur Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.: https://www.kinderkrebsklinik.de/

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