Wolfgang Geibert + (Foto: privat)

Mülheim an der Ruhr. Die Mülheimer SPD trauert um Wolfgang Geibert, langjähriges Mitglied der Bezirksvertretung 1 und ehemaliger Vorsitzender des Ortsvereins Heißen-Heimaterde, der am 18. Dezember verstarb.

Geibert gehörte dem Gremium von 1994-2009 an und vertrat mit hohem Engagement die Interessen der Heißener Bürgerinnen und Bürger. Sein fachliches Wissen in Fragen des Kommunal- und Verwaltungsrechtes sowie seine humorvolle Art machten den ehemaligen Verwaltungsbeamten zu einem über Parteigrenzen hinweg geschätzten Gesprächspartner. Die SPD-Fraktion in der BV 1 übertrug ihm bis zu seinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik die Aufgabe des Fraktionsvorsitzenden.

Neben seinem Engagement als Mandatsträger war Wolfgang Geibert auch in führenden Positionen in seiner Partei, der SPD, aktiv. Dem Ortsverein Heißen-Heimaterde gehörte er über Jahrzehnte als Vorstandsmitglied an und war dort ab 2001 mehrere Jahre Vorsitzender.

Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik widmete er sich intensiv dem Aufbau des Klostermuseums Saarn. Mit viel historischem Wissen und humorvollen Anekdoten aus der klösterlichen Epoche dieses Mülheimer Wahrzeichens führte er viele Besucherinnen und Besucher durch das Gemäuer.

Die Vorsitzenden der Mülheimer SPD, Rodion Bakum und Nadia Khalaf, sowie die Fraktionsvorsitzende Margarete Wietelmann äußern sich tief betroffen: „Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat  Wolfgang Geibert in Anerkennung seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements noch in diesem Jahr die Ehrenspange verliehen. Die SPD verliert einen Menschen, dessen Rat wir immer zu schätzen wussten und dessen reichhaltiger Schatz an Anekdoten manche Versammlung auflockern und erheitern konnte. Wir haben Wolfgang Geibert viel zu verdanken und werden ihn vermissen.“

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