(Foto: Bundespolizei)

Kleve/Emmerich/Gelsenkirchen. Einen 60-jährigen Deutschen aus Gelsenkirchen kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei Kleve am 26. Dezember 2021 um 00:10 Uhr als Fahrgast eines deutschen Taxis aus Gelsenkirchen nach der Einreise aus den Niederlanden über den ehemaligen Grenzübergang Elten-Autobahn.

Der Mann gab an auf dem Weg von Utrecht nach Gelsenkirchen zu sein. Weitere Angaben zum Reisegrund machte er jedoch nicht. Die Frage nach gefährlichen Gegenständen, Betäubungsmitteln sowie Barmitteln von mehr als 10.000 Euro wurde durch Reisenden bejaht. Er teilte den Beamten mit, dass er ca. 70.000 Euro Bargeld bei sich habe. Anschließend holte er aus seiner rechten Jackentasche eine Plastiktüte gefüllt mit 70.000 Euro Bargeld, gestückelt in 100-Euro-Scheinen, hervor. Bei der Durchsuchung der Person wurde in der linken Jackentasche weitere 744,98 Euro Bargeld aufgefunden. Zur Herkunft des Bargeldes sagte er, dass es sich um gespartes Geld handele und dass er das Geld nicht in einem Safe aufbewahren möchte, sondern lieber in Bar bei sich trägt. Dazu gab er weiterhin an, dass er diese Menge Bargeld schon längere Zeit bei sich hat.

Zuständigkeitshalber wurde Rücksprache mit dem Zollfahndungsamt Essen gehalten und ein Strafverfahren wegen Verdacht der Geldwäsche eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann dann weiterreisen. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Zollfahndungsamt Essen. (ots)

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