Rhein-Ruhr. In vielen Städten und Gemeinden an Rhein und Ruhr bringen die Sternsinger wieder um den Dreikönigstag am 6. Januar den Neujahrssegen in die Haushalte ihrer Gemeinden. Vielerorts besuchen die aktiven Kinder auch die Rathäuser und kommunalen Einrichtungen.

Das diesjährige Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Die Sternsinger machen damit auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. Das schwache Gesundheitssystem und die fehlende soziale Sicherung in vielen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent gefährden die Kindergesundheit stark.

Das Dreikönigssingen wurde 1959 ins Leben gerufen und ist mittlerweile die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not einsetzen. Normalerweise ziehen die meist zwischen acht und 13 Jahre alten Kindern als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus, um den Segen „20*C+M+B*22“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) zu überbringen und Spenden zu sammeln, während ältere Jugendliche und Erwachsene bei der Begleitung der Kinder und in der Vorbereitung aktiv sind. Beim Dreikönigssingen 2021 kamen bundesweit eine Spendensumme von insgesamt  38,2 Millionen Euro zusammen.

 

Überblick aus der Region Rhein-Ruhr (aktualisiert am 7.1.22 und am 8.1.2022):

Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Pulheim. Zu Jahresbeginn gab es wieder königlichen Besuch: Bürgermeister Frank Keppeler begrüßte eine kleine Abordnung der Sternsinger im Innenhof des Rathauses, bevor der traditionelle Segen mit Kreide an die Rathaustür geschrieben wurde.

„Vielleicht brauchen wir den Sternsinger-Segen momentan alle noch ein wenig mehr als normalerweise, denn nach wie vor wird unser gewohntes Leben von den Einschränkungen der Coronavirus-Pandemie beeinflusst“, sagte Bürgermeister Keppeler, der den Sternsingern sowie ihren Begleiterinnen für ihr vorbildliches Engagement dankte.

Die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde St. Kosmas und Damian Pulheim waren stellvertretend für alle Kinder im Rathaus, die in den nächsten Tagen als Sternsinger im Pulheimer Stadtgebiet unterwegs sein werden.

(Foto: privat)

 

Sternsinger zu Gast im Vredener Rathaus

Vreden. Auch unter Corona-Bedingungen soll der Segen bei vielen Vredenerinnen und Vredenern ankommen.

Nach einer Spendengabe erhielten Erster Beigeordneter Bernd Kemper und Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp von Lars, Katharina und Mia den Segen für dieses Jahr (Foto: Stadt Vreden)

Katharina Lösing, Mia Nünning und Lars Wilmer überbrachten als Sternsinger den Segen zu Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und dem Ersten Beigeordneten Bernd Kemper ins Rathaus.

Coronabedingt können die Sternsinger auch in diesem Jahr nicht durch die Straßen ziehen. Doch auf den Segen braucht keiner zu verzichten. An über 30 Segens-Haltestellen in den verschiedenen Geschäften kann der Segen abgeholt und eine Spende abgegeben werden. „Gesund werden – gesund bleiben! Ein Kinderrecht weltweit“ So lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion. Deutschlandweit sammeln die Sternsinger Spenden, um die Gesundheitsförderung von Kindern zu unterstützen.

 

Sieben kleine Königinnen und Könige besuchten die Bürgermeisterin

Die Sternsinger Pia, Lucy, Ben, Hanna, Dalija, Mia und Ben (von oben nach unten) mit der Bürgermeisterin Bettina Weist (Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck. Der 6. Januar ist traditionell der Tag der heiligen drei Könige. Auch in diesem Jahr besuchten Bürgermeisterin Bettina Weist sieben kleine Königinnen und Könige der Pfarrei St. Lamberti vor dem Rathaus, um den Segen des Jesuskindes zu überbringen. Trotz Corona-Pandemie haben die Gladbecker Sternsingerinnen und -singer mit „Segen to go“ oder Segenspaketen zum Mitnehmen kreative Lösungen gefunden, um die Menschen in Gladbeck zu erreichen und Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

„Obwohl die Corona-Krise vieles erschwert, machen die Sternsinger das Dreikönigssingen dennoch möglich. Dafür meinen herzlichen Dank! Euer Einsatz ist vorbildlich und sehr wichtig – besonders für die Kinder auf der Welt, denen es nicht so gut geht“, bedankte sich Bürgermeisterin Bettina Weist bei der Delegation. Die diesjährige Sternsingeraktion stand unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Im Rahmen der Dreikönigsaktion wurden Spenden für die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika gesammelt.

 

Oberbürgermeister und Stadtdechant begrüßten die Sternsinger

Oberhausen. Als Vertreter aller Oberhausener Sternsingerinnen und Sternsinger haben am Donnerstag, 6. Januar, mehrere Kinder aus verschiedenen Kirchengemeinden das Oberhausener Rathaus besucht, wo sie von Oberbürgermeister Daniel Schranz und Stadtdechant André Müller begrüßt wurden. Als Caspar, Melchior und Balthasar werden die Kinder mit ihren Begleiterinnen und Begleitern in diesen Tagen wieder in Oberhausen unterwegs sein, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Mit geweihter Kreide hat Königin Finja (12) von der Gemeinde St. Josef in Buschhausen auch wieder Gottes Segen „20 * C + M + B + 22“ neben dem Rathaus-Eingang angebracht.

„Im letzten Jahr hatte es diesen Besuch wegen der Pandemie nicht gegeben. Umso schöner ist es, dass wir uns in diesem Jahr, wenn auch in reduzierter Form, wieder hier treffen. Mit dem Stern, den ihr tragt, sollt ihr den Menschen Hoffnung geben. Und alle Menschen, die zu uns ins Rathaus kommen, können auch diesen Segen gut gebrauchen“, so der Oberbürgermeister, der sich bei allen für das Engagement bedankte.

„Ihr werdet Gottes Segen in die Häuser bringen, und dafür wünsche ich euch viel Kraft. Dies ist meine erste offizielle Aktion als Stadtdechant, auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt Oberhausen“, so André Müller.

(Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne)

 

Oberbürgermeister Bernd Tischler empfängt  Sternsinger-Abordnung vor dem Rathaus

Bottrop. “Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit” heißt das Leitwort der Sternsingeraktion 2022, unter dem auch Oberbürgermeister Bernd Tischler eine Abordnung der Bottroper Sternsinger am 7. Januar vor dem Rathaus empfangen hat. Für den Oberbürgermeister ist diese Begegnung immer der erste festliche Termin im neuen Jahr, für die Kinder und Jugendlichen, die sich in diesem Jahr für Hoffnung, Versöhnung und Frieden in der Welt einsetzen, ist die Begegnung gerade in Corona-Zeiten ein ungewöhnliches Ereignis.

Mit Blick auf die nunmehr 64. Aktion lobte der Oberbürgermeister die Sternsinger für ihren Einsatz und ihre Solidarität mit den Altersgenossen weltweit, denen es oft nicht so gut geht. Tischler: “Hinter dem Dreikönigssingen steht der Gedanke, Kindern in Not zu helfen. Auf der ganzen Welt gibt es Kinder, die unter Krieg, Armut oder Hunger leiden. Viele Länder haben nun zudem mit der Ausbreitung des Corona-Virus zu kämpfen.” Bernd Tischler bedankte sich für das Engagement bei den bunt gewandeten Sternsingern. Zur Unterstützung der Aktion überreichte Tischler einen Spendenbeitrag ifür die  Sammelschatulle.

Am Eingangsportal des Rathauses schrieben die Sternsinger den traditionellen Segensspruch “20*C+M+B*22” rechts und links neben dem Haupteingang an. Das “C+M+B” steht dabei nicht für die  Namen der heiligen  drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar), wie viele Menschen glauben, sondern für den lateinischen Segen “Christus Mansionem Benedicat”, was übersetzt heißt “Christus segne dieses Haus”.

Im vergangenen Jahr sammelten bundesbweit rund 300.000 Sternsinger Spenden für Projekte in der ganzen Welt. Träger der Aktion sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Kindermissionswerk. Sie helfen, gerechte Strukturen vor Ort aufzubauen, und räumen Bildungsprojekten einen besonderen Stellenwert ein.

Die Bottroper Sternsingeraktion ist seit vielen Jahren  die  größte und erfolgreichste Hilfsaktion Bottroper Kinder für Kinder in Not. Weitere Informationen zur “Aktion Dreikönigssingen 2022” sind im Internet auf der Webseite “www.sternsinger.de” zu finden.

Sternsinger bringen den Segen an der Rathauspforte an (Foto: Stadt Bottrop)

 

Besuch der Sternsinger im Xantener Rathaus

(Foto: privat)

Xanten. In diesem Jahr sind die SternsingerInnen auch in Xanten wieder unterwegs, um Segen zu verteilen. Als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet besuchten Sie traditionell auch den Bürgermeister im Xantener Rathaus unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. Lediglich für das Foto draußen vor dem Rathaus durfte der Mund-Nasen-Schutz kurz abgenommen werden.

„Danke, dass ihr etwas für andere Kinder in der Welt tut“, so begrüßte Bürgermeister Thomas Görtz eine Abordnung der Sternsinger. Er bedankte sich bei seinen kleinen und großen Gästen für ihren Einsatz, unterstützte sie tatkräftig mit einer Spende bei der Sternsingeraktion in dieser schwierigen Zeit gepaart mit nass-kaltem niederrheinischen Winterwetter.

 

Caspar, Melchior und Balthasar besuchten Moerser Rathaus

Moers. Ihren Segen haben fünf Sternsinger am Freitag, 7. Januar, zum Moerser Rathaus gebracht. Bürgermeister Christoph Fleischhauer dankte den Kindern. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen setzt ihr euch für andere ein. Das finde ich absolut klasse“, lobte das Stadtoberhaupt das Engagement der Mädchen und des Jungen. Antonia (8), Jakob (8), Klara (5), Emilia (8) und Pauline (5) sind Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Josef in der Stadtmitte. Begleitet wurden sie von Claudia Kirst, Clara Grallath und Elisabeth Marquardt. Letztere organisiert für ihre Gemeinde jedes Jahr die Sternsinger-Aktion. Wegen der momentanen Situation gehen die Kinder von St. Josef zwar von Tür zu Tür, betreten aber keine Mehrfamilienhäuser. Dafür werfen sie Tüten mit dem Segen und einem QR-Code in die Briefkästen. Zudem haben die Mädchen und Jungen einen Kescher dabei, um coronagerecht die Spenden anzunehmen. Bürgermeister Fleischhauer lud die Sternsinger beider Moerser Pfarrgemeinden ein, ihn nach dem Ende der Pandemie im Rathaus zu besuchen. Die Spenden aus der diesjährigen Aktion gehen unter anderem an zwei Krankenhäuser im Südsudan. Zudem soll dort eine mobile Klinik geschaffen werden.

Bürgermeister Christoph Fleischhauer (r.) dankte den Sternsingern Antonia, Jakob, Klara, Emilia und Pauline (vorne v.l.) für ihren Einsatz. Begleitet wurden sie von Elisabeth Marquardt, Claudia Kirst und Clara Grallath (hinten v.l.) (Foto: pst)

 

Kreisdirektor Dirk Brügge empfängt Sternsinger im Grevenbroicher Ständehaus

Rhein-Kreis Neuss/Grevenbroich. Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ besuchten die Sternsinger jetzt die Kreisverwaltung in Grevenbroich. Die Jungen und Mädchen sowie ihre Begleiterinnen Angelika Kames und Lydia Merker wurden von Kreisdirektor Dirk Brügge herzlich begrüßt. Er empfing den königlichen Besuch aus der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul im Ständehaus und wünschte den Kindern viel Erfolg bei ihrer Sammel-Aktion für Hilfsbedürftige.

Brügge dankte allen Sternsingern, die in diesen Tagen im Rhein-Kreis Neuss unterwegs sind: „Ihr zeigt und lebt Solidarität mit den Kindern in Not in aller Welt und seid daher Vorbild für viele andere in unserer Gesellschaft.“ An der Eingangstür des Ständehauses brachten die Sternsinger den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an, der als Kürzel C + M + B oft auch als Abkürzung der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verstanden wird.

Im zweiten Corona-Jahr beschränken sich die Sternsinger wieder darauf, vorbereitete Briefe mit Texten und Bildern zur diesjährigen Sammelaktion, den Segensaufklebern „20*C+M+B*22“ und einem Spendentütchen zu den Menschen zu bringen, die sonst persönlich besucht werden. Auch die Seniorenheime in der Grevenbroicher Innenstadt werden unter Einhaltung der Corona-Regel 2G-Plus bedacht. Bis Maria Lichtmess am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten, ist es möglich, die Spenden für die Sternsinger-Aktion abzugeben.

Kreisdirektor Dirk Brügge empfing die Sternsinger aus der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul im Grevenbroicher Ständehaus und bedankte sich für ihr Engagement (Foto: D. Staniek/Rhein-Kreis Neuss)

 


(6. Januar 2022)

Sternsinger bringen ihren Kreidesegen an

Neuss. Stellvertretend für alle Sternsinger aus Neuss haben jetzt Kinder aus der Pfarrgemeinschaft Neuss-Mitte das Neusser Rathaus gesegnet. Aufgrund der Pandemie konnte in diesem Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Sternsingern Bürgermeister Reiner Breuer im Foyer des Rathauses besuchen. Dieser bedankte sich recht herzlich, auch für den Kreidesegen 20*C+M+B+22, den die Kinder wie üblich über dem Eingangsportal des Rathauses anbrachten. „Kinder sammeln für Kinder in Not“ heißt das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion, für das selbstverständlich auch der Bürgermeister „von Herzen“ spendete.

Seit dem Start der Aktion im Jahr 1959 ist das Dreikönigssingen inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Die Sternsinger zusammen mit Bürgermeister Reiner Breuer, Pfarrer Andreas Süß sowie Pastoralreferent Thomas Burgmer (Foto: Stadt Neuss)

 

Segen für das Kreishaus

Kreis Viersen. Kreisdirektor Ingo Schabrich empfängt Sternsinger

Die Sternsinger der Pfarrei St. Remigius Viersen haben auch in diesem Jahr am Dreikönigstag den Segen ins Kreishaus gebracht. Kreisdirektor Ingo Schabrich empfing die Könige vor dem Eingang des Kreishauses.

Amelie, TJ und Finja überreichen Kreisdirektor Ingo Schabrich den Segen der Sternsinger (Foto: © Kreis Viersen)

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto “Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit”. Kreisdirektor Schabrich lobte den Einsatz der Kinder und wünschte ihnen für ihre Aktion viel Erfolg. “Wir freuen uns, dass Ihr hier seid um uns den Segen zu bringen und euch für Kinder in Not einsetzt. Das Coronavirus wirkt sich auf das Leben von Kindern und Familien weltweit aus. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in dieser Zeit an die Kinder in ärmeren Ländern denken und ihnen helfen.”

Traditionell werden im Kreishaus zu Beginn der alljährlichen Spendensammlung der Sternsinger mehr als 30 Mädchen und Jungen begrüßt. Aufgrund der Corona-Pandemie war es dieses Jahr eine kleinere Gruppe von Kindern, die stellvertretend für viele den Segensgruß überbrachten. Im Gegenzug erhielten die Sternsinger eine Spende für die Sammlung des Kindermissionswerks.

Statt wie gewohnt von Haus zu gehen und so den Segen “20*C+M+B+22” zu verteilen, werden die Sternsinger 2022 an zentralen Stellen bereitstehen, um dort den Segen zu verteilen und Spenden für Kinder in der ganzen Welt zu sammeln. Zum ersten Mal dauert die Aktion außerdem bis zum 2. Februar an.

Unter https://st-remigius.de/ gibt es weitere Informationen zu der Aktion und die Möglichkeit, direkt zu spenden.

 

Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Niederkrüchten. In diesen Tagen ziehen wieder die Sternsinger von Haus zu Haus. Mit den Worten „Wir kommen daher aus dem Morgenland …“ überbringen sie den Segen Gottes. Die Sammlung, an der sich in der Gemeinde Niederkrüchten rund 60 Kinder beteiligen, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Die gesammelten Spenden kommen wie gewohnt Kindern in Not zugute. Am Donnerstag besuchten die Sternsinger das Rathaus in Elmpt. Bürgermeister Karl-Heinz Wassong empfing die Jungen und Mädchen, die als heilige drei Könige seit Sonntag unterwegs sind, und dankte ihnen und ihren Begleitern für ihr Engagement sowie die gesamte Organisation. Als Dankeschön und zur Wegzehrung verteilte er Süßigkeiten an alle Kinder.

(Foto: privat)

 

Den kleinen Königen viel Erfolg

Willich. Sternsinger aller vier Willicher Gemeinden zu Gast vor Schloss Neersen

Besuch von den Sternsingern aus den vier Gemeinden St. Hubertus Schiefbahn, St. Johannes Anrath, St. Katharina Willich und Maria Empfängnis Neersen kamen am heutigen Donnerstag zu Besuch – wegen der anhaltenden Pandemie nicht ins, sondern sicherheitshalber vors Schloss. Dort wurden sie von Bürgermeister Christian Pakusch, Beigeordneten und einigen Geschäftsbereichsleitungen begrüßt. Bürgermeister Christian Pakusch dankte Kindern wie Betreuern für ihren Einsatz – und wünschte den kleinen Königen viel Erfolg bei ihrer solidarischen, wichtigen Arbeit. Gespendet wurde auch: Pakusch, Beigeordnete und Geschäftsbereichsleiterinnen und -Leiter sorgten für eine solide Basis in den Sammelbüchsen.

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der aktuellen, 64. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger werden dabei auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam machen. In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Bundesweite Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,19 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

(Foto: Stadt Willich)

Sternsinger zu Gast bei der Bürgermeisterin

Viersen. Wie sehr wünschten sich gerade alle, dass sie gesund bleiben oder dass sich Erkrankte schnell erholen und genesen, sagte Sabine Anemüller und nahm damit Bezug zum Motto des Dreikönigssingens 2022: „Gesund werden – gesund bleiben.“

„Wenn wir krank werden, gehen wir zum Arzt oder lassen uns Medikamente aus der Apotheke holen. An anderen Orten auf der Erde, in Afrika zum Beispiel, sieht das anders aus“, sagte Anemüller. „Ihr Sternsinger sagt uns: Gesund werden – gesund bleiben, das ist unser Recht als Kinder. Das ist ein Kinderrecht in der ganzen Welt.“ Diese Solidarität sei beeindruckend.

Nach Fortschritten in der Gesundheitsversorgung von Kindern drohten durch Folgen des Klimawandels und durch die Corona-Pandemie Rückschritte. Anemüller: „Ihr Sternsinger betont, wie wichtig es ist, dieses Recht zu schützen und umzusetzen, den Tod von Jungen und Mädchen durch Mangelernährung oder durch Malaria und andere Krankheiten nicht zuzulassen. Ihr setzt Euch für gute Behandlungsmöglichkeiten durch medizinisches Personal und Einrichtungen ein.“

Die Stadt beteilige sich gern mit einer Spende an der Aktion. Denn die Sammlung der Sternsinger sei segensreich für Dutzende Hilfsprojekte in rund 100 Ländern weltweit. Sie sei davon überzeugt, sagte die Bürgermeisterin, dass die Sammelaktion in der Stadt Viersen zählbaren Erfolg bringe, „dass Ihr viele spendenbereite Viersenerinnen und Viersener erreicht, die euer Gesundheits-Anliegen solidarisch mit tausenden Euros unterstützen“.

Den 13 Sternsingern, die stellvertretend für viele zum Stadthaus gekommen waren, wünschte Anemüller alles Gute und Gesundheit, „Euch, euren Familien, eurem Freundeskreis, den Mitschülerinnen und Mitschülern ein gutes 2022. Dass Ihr das Miteinander in der Schule und in eurer Freizeit mit Vorsicht und Rücksicht pflegen und bereichern könnt. Denn auch diese sozialen Kontakte sind wichtig für die Gesundheit von uns Menschen.“

Gemeindehelferin Brigitte Müller dankte für die Unterstützung der Sternsinger-Aktion von St. Remigius. Gerne wären noch mehr Jungen und Mädchen mit zum Stadthaus gekommen. Sie hoffe, sagte Müller, dass man an das gute Spendenergebnis des vergangenen Jahres anknüpfen könne. Mit dem Geld wolle man sich unter anderem dafür einsetzen, dass auch Kinder in anderen Ländern Zugang zu sauberem Wasser erhalten, „so wie wir es hier kennen“.

Die Sternsinger verabschiedeten sich mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ und den Worten: „Wir wollen den Kindern, die anderswo leben, die Chance auf Glück und Zufriedenheit geben. Drum danken wir euch für die kostbaren Gaben. Wir geben sie weiter an die, die nichts haben.“

Sternsinger der Pfarre St. Remigius überbrachten Bürgermeisterin Sabine Anemüller am Tag der Heiligen Drei Könige den Segensgruß. Die Stadt Viersen unterstützt die Sammelaktion des Dreikönigssingens, die 2022 unter dem Motto steht „Gesund werden – gesund bleiben”. Die Sternsinger wurden anschließend nicht ohne eine süße Stärkung verabschiedet (Foto: Stadt Viersen)

 

Gerhard Gertsen überreicht Spende an Sternsinger

Emmerich am Rhein. Normalerweise kommen die Sternsieger alljährlich ins Rathaus, um den Segen zu bringen. Auf Grund der Corona-Situation ist das allerdings in diesem Jahr wieder nicht möglich. Deshalb hat sich der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Gertsen heute am Dreikönigstag auf den Weg zu den Sternsingern in der Heilig-Geist-Kirche gemacht. Er überreichte dort im Namen der Stadt Emmerich am Rhein eine kleine Spende. „Toll, was ihr hier auf die Beine gestellt habt. Ich wünsche euch mit der Aktion – trotz der Umstände – ganz viel Erfolg“, dankte Gertsen den Kindern und dem gesamten Organisationsteam für das ungebrochene freiwillige Engagement.

Auch wenn die Sternsinger in diesem Jahr in Emmerich nicht wie gewohnt mit Spendendose und Segensspruch von Haus zu Haus ziehen, fällt die Aktion nicht komplett aus. In den Kirchen St. Aldegundis, Liebfrauen und Heilig-Geist sind von heute bis Sonntag (9. Januar) Sternsingertische aufgebaut, von denen sich jeder den traditionellen Segensstreifen und liebevoll gepackte Segenstüten mitnehmen kann. Außerdem wird in den Kirchen St. Aldegundis und Heilig-Geist an den vier Tagen immer zwischen 15:00 und 18:00 Uhr der diesjährige Sternsingerfilm gezeigt. Darin bringen die Sternsinger allen virtuell den Segen und stellen die Projekte der Spendenaktion vor.

In den einzelnen Ortsteilen sind die Organisatoren ebenfalls kreativ geworden, damit trotz Corona Spenden gesammelt werden können. So werden die Segenszettel mit Informationen zur Aktion und einer Bankverbindung, unter der gespendet werden kann, in die Briefkästen der Haushalte geworfen.

Der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Gertsen (l.) mit einigen Sternsingern und Helferinnen in der Heilig-Geist-Kirche (Foto: privat)

 

Sternsinger bringen Bochum den Neujahrssegen

Bochum. Der alljährliche Besuch der Sternsinger im Rathaus ist in Bochum schon lange Tradition. In diesem Jahr haben vier Kinder als Kaspar, Melchior, Balthasar und Sternträger den Neujahrssegen für das Rathaus – und damit stellvertretend für alle Bochumerinnen und Bochumer – an Bürgermeisterin Gabriela Schäfer überbracht.  Damit soll Bochum 2022 unter einem guten Stern stehen.

Wie schon 2021 musste der Empfang auch in diesem Jahr pandemiebedingt unter besonderen Bedingungen stattfinden: Es wurden Masken getragen und auf Abstände geachtet, statt des traditionellen Gesangs wurde ein Spruch vorgetragen. Anschließend schrieb Sternsingerin Caroline Achji das „20*C+M+B*22“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) über den Eingang zum Empfangsraum auf dem Repräsentationsflur. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer bedankte sich herzlich bei den vier Kindern, dass sie „diese alte Tradition und so einen schönen Brauch aufrechterhalten.“

In Bochum engagieren sich viele unterschiedliche Gruppen wie katholische Jugendverbände, Messdienergruppen oder Kinderchöre als Sternsinger.

v.l. Kilian Kowol (BDKJ), Robin Semmler, Katharina Hachmann, Caroline Achji, Johanna Mense, Bürgermeisterin Gabriela Schäfer, Probst Michael Ludwig (Foto: privat)

 

Sternsinger besuchen Feuerwehr Erkrath

Erkrath. Segensbriefe und Segenspakete anstelle von Haus-zu-Haus-Besuchen

Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ spenden zum Fest der Heiligen Drei Könige wieder deutschlandweit zahlreiche Sternsinger Gottes Segen – so auch in Erkrath. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erneut analog und digital, beispielsweise über Segensbriefe und Segenspakete oder digitale Sternsingerbesuche.

Die Hochdahler Sternsinger der St. Franziskusgemeinde durften den Segensspruch einmal mehr über dem Eingangsbereich der Feuer- und Rettungswache in Hochdahl anbringen. Bereits seit 2005 besteht diese Tradition, die auf Initiative der stellvertretenden Bürgermeisterin Regina Wedding entstand. Neun Sternsinger brachten den Segen an die Tür. Zum Dank gab es, überreicht vom stellvertretenden Bürgermeister Marc Göckeritz, von der Stadtverwaltung und den Stadtwerken Erkrath kleine Präsente sowie eine Spende für die diesjährige Sammlung, die an ein Projekt in der Ukraine und an eine Armenschule in Lima (Peru) geht.

Segensspruch auch am Verwaltungsgebäude Schimmelbuschstraße

Der Segensspruch „20*C+M+B+22: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ist darüber hinaus auch über dem Eingang des Verwaltungsgebäudes an der Schimmelbuschstraße in Hochdahl zu lesen. Technischer Beigeordneter Fabian Schmidt bedankte sich im Namen der Stadt für die guten Wünsche und die gelebte Tradition: „Das diesjährige Motto ist nicht nur im Zuge der Corona-Pandemie ein wichtiges Signal, sondern vor allem mit Blick auf die weltweite Gesundheitsversorgung ein unterstützenswerter Aufruf. Mit eurer Botschaft setzt ihr euch für die Belange benachteiligter Menschen ein und schenkt Hoffnung und Zuversicht.“

Die Hochdahler Sternsinger der St. Franziskusgemeinde besuchten die Feuer- und Rettungswache in Erkrath-Hochdahl und segneten die Einsatzkräfte (Foto: © Stadt Erkrath)

 

Heilige Drei Könige bringen Segen zum Stadthaus 1

Marl. Sternsinger übergeben unter Einhaltung der 2G-Plus-Regel den Segensspruch an Bürgermeister Werner Arndt – Spendenaktion für notleidende Kinder am 8.1. und 9.1.

Traditioneller Besuch beim Bürgermeister: Marler Sternsinger haben jetzt ihren Segensspruch „20*C+M+B*22“ an Werner Arndt überbracht und über die anstehende Spendenaktion berichtet. Am Wochenende ziehen zahlreiche Kinder und Jugendliche im Gewand der Heiligen Drei Könige los und machen auf die weltweiten Kinderrechte aufmerksam.

„Dass so viele Marler Sternsinger freiwillig für notleidende Kinder in der ganzen Welt Spenden sammeln, ist eine tolle Sache“, sagt Bürgermeister Werner Arndt. „Der Sternsinger-Segen ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Zeichen für Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt vor allem in der aktuellen Zeit.“ Das Stadtoberhaupt überreichte auch persönlich eine Spende an die Sternsinger und dankte den Kindern und Helfern für das große ehrenamtliche Engagement. Das Treffen vor dem Stadthaus 1 fand unter Einhaltung der 2G-Plus-Regel statt.

Am Samstag, 8. Januar, und Sonntag, 9. Januar, bringen die zahlreichen Sternsinger-Gruppen der katholischen Kirchengemeinden in Marl den Segen auf unterschiedlichste Weise zu den Bürgerinnen und Bürgern. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde nach geeigneten Wegen gesucht, den Segen zu verteilen und Spenden für Gleichaltrige in Not zu sammeln. Teilweise laufen die kleinen Monarchen „mit Abstand“ und unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regeln von Tür zu Tür. Auch kam die Idee auf, den Sternsinger-Segen per Post oder bei einem Drive-In-Schalter zu verteilen. Ebenfalls singen die Sternsinger bei den Wochenendmessen der verschiedenen Gemeinden.

Sternsinger der Kirchengemeinden St. Franziskus und St. Georg überbringen unter Einhaltung der 2G-Plus-Regel ihren Segensspruch an Bürgermeister Werner Arndt. Der traditionelle Besuch beim Bürgermeister fand vor dem Stadthaus 1 statt (Foto: privat)

 

Sternsinger besuchten das Rathaus

Düsseldorf. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller dankte den Kindern für ihr Engagement und füllte die Sammelbüchsen

Vier Sternsinger der Katholischen Kindertagesstätte St. Apollinaris in Oberbilk wurden am Donnerstag, 6. Januar, vor dem Rathaus von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller empfangen. Bei dem traditionellen Besuch sangen die Kinder und Jugendlichen und brachten, wie auch an vielen anderen Häusern Düsseldorfs, den Segensspruch “20*C+M+B+20” an. “C M B” ist die Kurzform von “Christus mansionem benedicat”, übersetzt “Christus segne dieses Haus”.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Ich freue mich, dass die Aktion auch in diesem Jahr trotz Pandemie stattfinden kann und danke euch ganz herzlich für euer Engagement. Mit eurem Einsatz leistet ihr einen wichtigen Betrag, Menschen in Not zu helfen und besonders auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam zu machen. Ich wünsche euch viel Erfolg beim weiteren Sammeln.”

In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar. Daher steht in diesem Jahr die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika besonders im Blickpunkt der Sternsinger. Der Erlös der Aktion geht weltweit an Kinderhilfsprojekte.

  • siehe Video

 

Sternsinger bringen den Segen ins Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf

Düsseldorf. Die Sternsinger der katholischen Kindertagesstätte St. Apollinaris aus Oberbilk wurden am 06.01.2020 von dem Vizepräsidenten des Landgerichts Dr. Bernd Wermeckes und der Präsidentin des Amtsgerichts Angela Glatz-Büscher und Mitarbeitern aus beiden Gerichten vor dem gemeinsamen Gerichtsgebäude empfangen. Die Kinder sangen und brachten den Segensspruch „20*C+M+B*22“, „Christus segne dieses Haus 2022“.

Als Dankeschön erhielten die Sternsinger in diesem Jahr Seifenblasen, mit denen sie coronakonform im Freien ihren Gang durch Oberbilk für das gute Projekt fortsetzten.

(Foto: Justiz NRW)

 

Sternsinger besuchen das Polizeipräsidium Essen

Essen. Am heutigen Donnerstag (06. Januar 2022) erhielt das Polizeipräsidium Essen königlichen Besuch. Die Sternsinger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Diözesanverband Essen überbrachten Polizeipräsident Frank Richter ihren Haussegen im Foyer des Polizeipräsidiums. Vor dem großen Weihnachtsbaum sangen die Jugendlichen mit wunderschönen Stimmen und sammelten Spenden für das diesjährige Motto “Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit”. Behördenleiter Frank Richter dankte für das besondere Engagement der Sternsinger, die sich dafür einsetzen, möglichst vielen Kindern weltweit eine bestmögliche Gesundheitsvorsorge zur Verfügung zu stellen. “Ich weiß, dass die Hilfe der Sternsinger dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird”, freute sich der Essener Polizeichef über den überbrachten Segen und bedankte sich jeweils mit dem kleinen Behördenmaskottchen ANTON.

Die Sternsinger im PP 2022 (Foto: Polizei Essen)
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