Vor dem St.-Viktor-Dom in Xanten bildete die Schulgemeinschaft das Peace-Zeichen als öffentlich Appell für den Frieden (Foto: BK Xanten Placidahaus)

Xanten. Der Krieg in Europa hat die Schulgemeinschaft am Berufskolleg Xanten Placidahaus erschreckt und geängstigt. „Viele hatten das nicht für möglich gehalten. Die Schrecken des Kriegs werden realer und sie führen uns unsere eigene Ohnmacht deutlich vor Augen“, sagt Schulleiter Thorsten Funke.

Angesichts des Krieges in der Ukraine hat die Schulgemeinschaft des Berufskollegs für Sozial- und Gesundheitswesen in Trägerschaft der katholischen Propsteigemeinde St. Viktor Xanten in vielfältigen Impulsen und Aktionen ihre Solidarität mit den Opfern des Krieges bekundet.

Sei es durch nachdenkliche Minuten der Stille beim ökumenischen Gebet im St.-Viktor-Dom Xanten, durch Überlegungen, wie Hilfe konkret geleistet werden kann, durch Gespräche im Unterricht oder auch durch den öffentlichen Appell für den Frieden hat die Schulgemeinschaft versucht, den Empfindungen Raum zu geben.

„Unsere Gedanken waren und sind bei den Opfern des Krieges. Wir denken an die Menschen auf der Flucht, die alles zurückgelassen haben, an die Menschen in den Kellern ihrer Häuser, in den U-Bahn-Stationen, in denen sie Schutz vor den Bomben suchen, an die Menschen, die hungern und frieren, an die Soldaten, die nicht immer freiwillig kämpfen, an die geistig und körperlich Verwundeten und der Toten auf beiden Seiten gedacht“, hebt Funke hervor.

Das zum Ausdruck zu bringen, war der Schulgemeinschaft wichtig. So finden sich nicht nur die ukrainischen, sondern ausdrücklich auch die russischen Nationalfarben im Peace-Zeichen, das die Schulgemeinschaft am Donnerstag, 10. März, vor dem St.-Viktor-Dom in Xanten bildete.

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