(Foto: RWO)

Oberhausen. Nach 16 Jahren war Schluss! Bereits im Sommer des letzten Jahres hatte Hartmut Gieske sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des SC Rot-Weiß Oberhausen aufgegeben und sich von seinen Kolleginnen und Kollegen im Gremium verabschiedet. Nun bekam der 64-Jährige die verdiente Anerkennung des Vereins und seiner Mitglieder.

Unter minutenlangem Beifall betrat Gieske am Abend des 21. März die Bühne im Ebertbad. Stehende Ovationen begleiteten ihn die Treppe hinauf. Hartmut Gieske wurde soeben von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden des Vereins gewählt. Zudem bekam er von Hajo Sommers die Vereinsnadel in Gold überreicht. Vor seiner Dankesrede musste er bereits ein kleines Tränchen verdrücken – sehr menschlich! Aber so war er immer: Stets den Blick nach links und rechts auf die Mitmenschen gerichtet. So auch auf den, auf seinen RWO!

„Sie haben mich sehr gerührt!“, gab Gieske zu Beginn seiner letzten Ansprache an die RWO-Familie zu. „Ich fasse mich kurz und sage für die vergangenen 16 Jahre Vertrauen – was ja auch nicht selbstverständlich ist – einfach nur ‚Danke‘!“

Nachdem Marcus Remark (Center Manager, Westfield Centro Oberhausen) in den vergangenen sechs Monaten das Amt des Gremiumsvorsitzenden interimsweise übernahm, hat sich der Aufsichtsrat nun auf den Vorsitzenden Helmut Schmidt und seinen Vertreter Damian Schröder verständigt. Der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats geht sein neues Amt mit einer gewissen Ehrfurcht an: „Hartmut Gieske hat über anderthalb Jahrzehnte alles in seiner Macht Stehende für den Verein getan. Er hat sich zu einer Zeit breit gemacht, in der einige Leute über den Verein ins Rampenlicht wollten, denen das Wohl des Vereins egal ist. Er großes Unheil vom Verein abgewendet und gleichzeitig dafür gesorgt, dass der Verein mittlerweile wieder in ruhigeren Fahrwassern unterwegs ist. Wir sind Hartmut Gieske für seine Dienste um den Verein sehr dankbar. Der gesamte Aufsichtsrat würde sich sehr darüber freuen, wenn er unseren Sitzungen weiterhin in beratender Funktion beiwohnen und seine Ideen, seine Kritik und sein Herzblut auch weiterhin mit einfließen lassen würde.“

Beitrag drucken
Anzeigen