Pfarrerin Sara Randow und Pfarrerin Ute Sawatzki (Fotos: PicturePeople)

Duisburg. Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow sind die neuen evangelischen Seelsorgerinnen am BETHESDA Krankenhaus. Am 1. März haben sie die Nachfolge von Pfarrer Peter Glörfeld angetreten, der nach 32 Jahren in den Ruhestand gegangen ist.

Ein guter Monat – eine kurze Zeit, um sich an die neue Aufgabe heranzutasten, neue Strukturen und sehr viele neue Menschen kennenzulernen. Der Einstieg ist für die beiden aber mehr als positiv verlaufen, sagt Sara Randow: „Wir sind von Anfang an total freundlich und mit viel Wertschätzung aufgenommen worden.“ Und Ute Sawatzki ergänzt: „Immer wieder haben wir den Satz gehört: ´Wie schön, dass Sie da sind…´. Das gibt einem natürlich ein gutes Gefühl.“

Zur Zeit sind die beiden Seelsorgerinnen noch damit beschäftigt, Kontakte zu knüpfen, sich Patienten und Mitarbeitern vorzustellen und die Aufgaben, die Peter Glörfeld über lange Jahre betreut hat, für sich neu aufzuteilen und zu ordnen. Ute Sawatzki will sich in Zukunft unter anderem um das Projekt „Kinderhimmel“ für Eltern, die ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben, und um die Neugeborenenstation kümmern, Sara Randow zum Beispiel um die Zusammenarbeit mit den Grünen Damen und Herren.

Beide sind Gemeindepfarrerinnen an der Evangelischen Trinitatis-Gemeinde im Duisburger Süden – was dazu führt, dass sie in ihren ersten Wochen am BETHESDA nicht nur von unbekannten Gesichtern umgeben waren. „Viele Patientinnen und Patienten hier sind Mitglieder unserer Gemeinde“, hat Ute Sawatzki festgestellt. Sie und ihre Kollegin wollen aber gerade auch für die da sein, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit den Themen Kirche und Glauben hatten. „Ein Krankenhausaufenthalt ist oft ein gewaltiger Einschnitt im Leben.“, sagt Sara Randow, „Viele Menschen stellen sich in dieser belastenden Situation Fragen nach Sinn und setzen sich vielleicht zum ersten Mal mit dem Tod auseinander.“

Was die beiden Seelsorgerinnen auf jeden Fall schon während der ersten Wochen ihrer Tätigkeit am BETHESDA spüren: Den über die Jahrzehnte gewachsenen Evangelischen Charakter des Hochfelder Klinikums. „Oft waren es schließlich Kirchen oder Klöster, die die ersten Krankenhäuser gegründet haben. Dieses Gefühl, dass Kirche auch heute präsent ist im BETHESDA – das ist das, was wir den Menschen geben wollen.“

Das Evangelische Klinikum Niederrhein und das BETHESDA Krankenhaus wünschen Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow für ihre neuen Aufgabe viel Erfolg und viel Freude an ihrer Arbeit.

Beitrag drucken
Anzeigen