Inzwischen ist der Weiher leergepumpt. Als Nächstes wird der Schlamm vom Weihergrund abgetragen und auf den Wiesenflächen getrocknet, bevor er schließlich abtransportiert werden kann (Foto: © Stadt MG)

Mönchengladbach. Für die Parkumgestaltung musste der Weiher leergepumpt werden. Fische finden ein neues Zuhause in anderen Gewässern.

Die meisten städtischen Gewässer sind in einer verregneten Aprilwoche wie dieser gut gefüllt. Ganz anders sieht es derzeit am Geroweiher aus. Das Gewässer wurde von Montag bis Donnerstag im Rahmen der Parkumgestaltung geleert. Rund fünf Millionen Liter Wasser haben die beiden Pumpen in den unterirdisch verlaufenden Gladbach eingeleitet. Nun wird der Schlamm vom Weihergrund abgetragen und auf den Wiesenflächen getrocknet, bevor er schließlich abtransportiert werden kann. Damit ist eine wichtige Vorbereitung abgeschlossen, um den Weiher im Rahmen der aktuellen Umgestaltung des Geroparks umzumodellieren, naturnäher zu gestalten und bis in den Bereich des ehemaligen Parkplatzes auszuweiten.

Während der Wasserstand Stück für Stück sank, waren auch Mitglieder des Angelvereins Mönchengladbach und Rheydt ehrenamtlich im Einsatz und nahmen einige kleinere Fische, die bislang im Weiher lebten, in Obhut. Sie finden künftig in anderen städtischen Gewässern ein Zuhause. „Vielen Dank an die freiwilligen Helfer des Angelvereins! Es ist für uns als Stadtverwaltung immer schön, wenn unsere Arbeit durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt wird und wir gemeinsam eine gute Sache erreichen können“, bedankte sich Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Im Rahmen der Umgestaltung soll der neue Geropark insgesamt eine höhere ökologische Qualität aufweisen. Aber auch während der Bauarbeiten wird ein erhöhtes Augenmerk auf die Natur gelegt. Deshalb wurde für die Arbeiten eine ökologische Baubegleitung beauftragt. Neben der Umsiedlung der Fische wurde in den vergangenen Wochen im Uferbereich des Weihers auch Flatterband im Zick-Zack-Muster gespannt. Mit dieser sogenannten „Vergrämungsmaßnahme“ wurden Wasservögel davon abgehalten, dieses Jahr im Geropark zu brüten.

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